ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Hans Esderts

Zeitzünder


Technische Realisierung: Günter Recker; Inge Wurster

Regieassistenz: Walter Schilling


Regie: Oswald Döpke

Der Autor ist der Restauration gegenüber mißtrauisch. Seine Überzeugung, daß etwas "nicht stimmt", exemplifiziert er am Beispiel eines Hauses und einer Familie. Ein Haus ist wieder aufgebaut worden, aber es war der alte Grundriß, auf dem gebaut wurde, und in die Fundamente wurde eine Schuld eingemauert. Der Zeitzünder in der Bombe wartet auf seinen Tag und seine Stunde. In diesem Spiel wird der Sprengkörper zwar entdeckt und entschärft, aber der Autor meint, daß Versagen und Schuld sich nicht durch Manipulationen entschärfen lassen. In der Verdrängung des Schuldgefühls, im Nichtwahrhabenwollen einer Schuld sieht er ein Grundübel.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Heinz KlevenowMax Schimansky
Gisela von CollandeRuth, seine Frau
Klaus NägelenAlbrecht
Maria Harlan-KörberEva
Hans PaetschVater
Ilka Maria PetersenFriseuse
Ernst RottluffErster Mann
Josef KandnerZweiter Mann


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Radio Bremen

Erstsendung: 19.12.1956 | 52'50


Darstellung: