ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Ingomar von Kieseritzky

Fin de Partie - oder - Das Rauschen des Äthers


Dramaturgie: Christoph Buggert

Regie: Götz Fritsch

Wer wir sind, wenn wir nicht mehr sind - diese Frage lässt die Menschen nicht los. Und es dürfte die einzige Frage sein, die Philosophie oder Wissenschaft niemals lösen werden. Zuständig ist also die Literatur. Sie kann wenigstens spekulieren und denkbare Möglichkeiten anbieten. Ob die dabei herauskommenden Varianten trostreich sind, das bleibt der Entscheidung jedes einzelnen überlassen. Das neue Hörspiel von Ingomar von Kieseritzky bietet eine (für uns Lebende) amüsante, aber (für die Betroffenen) nicht gerade angenehme Lösung. Im Jenseits wird es genauso pedantisch zugehen wie auf Erden. Wir müssen Formulare ausfüllen, Protokolle verfassen, Termine einhalten. Die paar Erlebnisse, die wir zu Lebzeiten angesammelt haben, schleppen wir nach wie vor mit uns herum. "Es wird nichts passieren, in alle Ewigkeit. Wir werden unsere Biographien ausschöpfen bis zum Überdruss, während die Zeit niemals vergeht. Und wir werden uns wiederholen bis zum Erbrechen."

Ingomar von Kieseritzky, geboren 1944 in Dresden, lebt seit 1981 als freier Schriftsteller in Berlin. Neben zahlreichen Hörspielen veröffentlichte er Erzählungen und Romane. Für das Funkstück "Compagnons und Concurrenten" erhielt er 1997 den Hörspielpreis der Kriegsblinden.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Martin SchwabSchad
Gert HauckeBuss
Elke PetriArtemisia
Klaus HermCzempiel
Peter FrankeBolzan
Peter RoggischPensereit
Olaf Bison1. Stimme
Stefan Wilkening2. Stimme
Katharina Lange3. Stimme
Aart Veder4. Stimme
Maja Nielsen5. Stimme
Friedrich von Bülow6. Stimme
Eva Gosciejewicz7. Stimme
Martin Bross8. Stimme
Corinna Schnabel9. Stimme
Ellen Schulz10. Stimme
Rüdiger Lichti11. Stimme
Uwe Koschel12. Stimme
Brigitte Goebel13. Stimme


 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 1999


Erstsendung: 16.02.2000 | 58'56


REZENSIONEN

Götz Schmedes: Funk-Korrespondenz. 48. Jahrgang. Nr. 8. 25.02.2000. S. 30f.


Darstellung: