ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Gustave Flaubert

Bouvard und Pécuchet


Vorlage: Bouvard und Pecuchet (Roman)

Bearbeitung (Wort): Gisela Elsner

Komposition: Siegfried Franz

Regie: Fritz Schröder-Jahn

Die Autorin hat die beiden exemplarischen Figuren Bouvard und Pecuchet zu Protagonisten eines Hörspiels gemacht, das als eine Satire auf das Bildungsbürgertum angelegt ist. Obwohl die Handlung im 19, Jahrhundert spielt, bezieht sie sich auf ein Mißverhältnis, das heute noch aktuell ist: die Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Errungenschaften und ihrem Gebrauch. Die Wissenschaftsgläubigkeit der beiden Schreiber, Bouvard und Pecuchet, wird ständig widerlegt durch die Fehlschläge ihrer Experimente. Ihr Enthusiasmus schlägt um in Melancholie: Die Unzulänglichkeit ihres Dilettierens führt zu einem Scheitern, das nicht nur die Grenzen des Verstandes aufzeigt, sondern die Existenz der beiden gelehrsamen Herren in Frage stellt.

Gisela Elsner wurde 1937 in Nürnberg geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie lebte sie in London und Frankreich. 1964 erhielt sie den Prix Formentor.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hans Helmut DickowPécuchet
Wolfgang WahlBouvard
Gerd BaltusDr. Vaucorbeil
Manfred SteffenPfarrer Jeufroy
Gustl HalenkeFrau Bordin
Helmut AhnerMarescot, der Notar
Karl Ulrich MevesBürgermeister Foureau
Horst Michael NeutzeLandstreicher Gorju
Günter KönigGraf de Faverges
Willy Witte1. Stimme
u.a.


 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk 1976


Erstsendung: 20.10.1976 | 68'40


Darstellung: