ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Originaltonhörspiel


Erzähltes Leben


Gabor Altorjay

Erzähltes Leben (10. Folge: Mehr wie leben kann man nicht)

Leben und Ansichten des Landwirts Hein B.



Regie: Gabor Altorjay

Heinz B. (geboren 1909) lebt in einem 274-Seelen-Dorf im Vogelsberg. In dem Haus, in dem er selbst geboren wurde, leben jetzt drei Generationen zusammen. Opa Hein und seine Frau sind "Auszügler". Sie übergaben den Hof Ende der 60er Jahre dem Sohn und leben vom Altersgeld und vom "Altenteil", sind aber weiterhin in den Betrieb integriert. Durch unentgeltliche Arbeit der Großeltern im Ruhestand kann sich die Familie über Wasser halten. Opa Hein als "Knecht", keine Frau als "Köchin" machen es der Schwiegertochter möglich, einen Halbtagsjob als Putzfrau wahrzunehmen. So überlebt der Hof, der seit Generationen unverändert blieb, als "landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb" in den Statistiken. Es gibt nichts Spektakuläres im Leben des Hein B. Er wurde in der Dorfschule erzogen, vom Pfarrer und Lehrer geprügelt. Mit 14 stieg er voll in den Betrieb ein. Im Winter ging er in die "Spinnstube", zweimal im Jahr zum Dorffest. Mit 27 heiratete er und kehrte, nachdem er das "große Abenteuer Krieg" überstanden hatte, in sein Dorf zurück.

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Mitwirkende

O-TongeberFunktion
Heinrich BleserSelbstdarstellung


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 1978

Erstsendung: 09.04.1978 | 53'59


Darstellung: