ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Science Fiction-Hörspiel



Günter Kunert

Nummer 563.000, Planquadrat C 3

Idee nach einer Erzählung von Marcel Aymé


Komposition: Wolfgang Florey

Redaktion: Andreas Wang

Technische Realisierung: Gerd-Ulrich Poggensee; Christina Ocker; Kerstin Heikamp

Regieassistenz: Sabine Stein


Regie: Norbert Schaeffer

Irgendwann in der Zukunft. Die Welt ist derartig dicht bevölkert, dass die Behörden die Lebenszeit jedes Menschen strikt reglementiert haben: ein Teil lebt an den geraden, der andere an den ungeraden Tagen. Ein Wechsel ist nicht erlaubt. Aber kein System ist so perfekt, dass es nicht die eine oder andere Lücke gäbe ... Jedenfalls lernt Bernhard eine Frau kennen, die aus der anderen Zeit kommt. Nun kommt es darauf an, sich Gelegenheit zum Schäferstündchen zu organisieren. Wie gut, dass es Edwin, den väterlichen Freund gibt. Der lebt quasi als Einsiedler in seiner Wohnung, ist verschwiegen und hat Platz. Aber er bleibt nicht uneigennützig, die fatale Nähe der Frau aus der anderen Zeit weckt längst vergessene Begierden. Die Parabel um Freundesbetrug und Selbstentlarvung, Wissen und Wahrheit beginnt.

Günter Kunert, geboren 1929 in Berlin, studierte angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. 1979 siedelte er nach Westdeutschland über. Zu seinem umfangreichen Oeuvre, in dem die Lyrik einen bedeutenden Stellenwert einnimmt, gehören Romane, Erzählungen, Essays und zahlreiche Hörspiele.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Stefan WiggerEdwin/Erzähler
Björn GrundiesBernhard
Astrid MeyerfeldtIlo


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk 2001

Erstsendung: 10.03.2002 | 58'42


Darstellung: