ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Science Fiction-Hörspiel



Eugen Egner

Der Notfall erfordert alles


Technische Realisierung: Jonas Bergler

Regieassistenz: Philippe Bruehl


Regie: Petra Feldhoff

Hat die Invasion der Bodysnatcher längst stattgefunden? Und haben die Außerirdischen vom Gehirn eines Science-Fiction-Übersetzers Besitz ergriffen? Diese Fragen drängten sich dem Autor auf, als er das Material in die Hände bekam, aus dem "Der Notfall erfordert alles" entstand - ein Hörspiel, das aus den misslungenen Übersetzungen bekannter Science-Fiction-Romane zusammengesetzt ist. Der Protagonist Hark leidet unter einer unbestimmten Angst, für die es kein Heilmittel zu geben scheint. Bis zu dem Tag, an dem er einen Mechaniker trifft, der diesen quälenden Zustand als mentales Übersetzungsproblem diagnostiziert und entsprechend "repariert". Danach ist Hark zwar von seiner Angst kuriert, aber dafür verändert sich die Realität auf unvorhersehbare Weise. Heraus kommt eine Story, die die bekannten Zutaten der Science Fiction enthält: Invasoren von fernen Planeten, Verschwörungen fremder Mächte, wunderbare Technik und vielleicht sogar eine Liebesgeschichte. Der wahre Horror dieser Welt aber lauert woanders: Denn mit diesem Hörspiel kommt einem der normale Sprachgebrauch zunehmend abhanden. "Scharen Sie die volle Wirkkraft des Genius Ihrer Hände zusammen. Der Notfall erfordert alles!"

Eugen Egner, geboren 1951, lebt in Wuppertal. Bekannt wurde er mit seinen Zeichnungen und Cartoons, u.a. in "Titanic" und "DIE ZEIT". Es folgten Kurztexte, Hörspiele und Buchveröffentlichungen. Seine Kurzgeschichten erscheinen regelmäßig in der "Titanic", der "Berliner Zeitung" und der "taz".

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Otto SanderErzähler
Heinrich SchmiederHark
Walter RenneisenMechaniker
Astrid MeyerfeldtFrau des Mechanikers
Cathlen GawlichNichte
Alexander Hauff1. Außerirdischer
Ingo Naujocks2. Außerirdischer
Steffen Schult3. Außerirdischer
Matthias ScherwenikasFernsehsprecher/Offizier


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2003

Erstsendung: 21.08.2003 | 54'34


REZENSIONEN

  • Stefan Fischer: Süddeutsche Zeitung: 21.08.2003. S. 15. - Annette Vielhauer: Funk-Korrespondenz. 51. Jahrgang. Nr. 35-36. 29.08.2003. S. 25.

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