ARD-Hörspieldatenbank


Feature



Sabine Wollowski

Nomaden der Worte. Der "westliche Osten". Vom Dasein im Dazwischen


- Ein Tag in Algerien (Rundfunksendung, SFB 1958; Ausschnitt) - Rencontre (Rundfunksendung, DW 1972/1986; Ausschnitt) - La Guerre (Ausschnitt) - Assia Djebar: Morgenröte (Hörspiel, Rundfunk der DDR; Ausschnitt) - Yasmina Khadra: Wovon die Wölfe träumen (Hörspiel, WDR 2003; Ausschnitt) - Assia Djebar: La zerda ou les chants de l'oubli (Film, 1982; Ausschnitt) - Heinz Leitermann: Die Höhlensoldaten (Film, HR 1961; Ausschnitt) - Kateb Yacine - poète en trois langues (Film, 2001; Ausschnitt)


Übersetzung: Christine Wollowski

Technische Realisierung: Bernd Friebel

Regieassistenz: Sabine Wollowski


Regie: Beate Ziegs

Vor 50 Jahren, im November 1954, begann der Krieg um die Unabhängigkeit Algeriens. Acht Jahre später durfte das algerische Volk zum ersten Mal selbst seine Regierung wählen. Doch wer gehört zum algerischen Volk, welche Sprache spricht es, welche kulturelle Vergangenheit hat es geprägt? Antworten auf diese Fragen wurden - in und nach der Kolonialzeit - von den Machthabern vorgeschrieben. Viele Schriftsteller Algeriens und des Maghreb haben trotz Sprach- und Publikationsverboten versucht, eigene Antworten zu finden. Zur Eröffnung unserer großen Maghreb-Reihe melden sich Autoren wie Kateb Yacine und Assia Djebar, Driss Chraibi und Abdelwahab Meddeb in Interviews, Zitaten ihrer Werke und Ausschnitten aus Hörspielen zu Wort.

Sabine Wollowski, geboren 1971 in Monheim, studierte Literaturwissenschaft, Italienisch und Philosophie. Seit 2001 arbeitet sie als freie Autorin und freie Mitarbeiterin bei verschiedenen ARD-Anstalten.

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Mitwirkende

Sprecher
Liv-Juliane Barine
Joachim Schönfeldt
Friedhelm Ptok
Sabine Falkenberg


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio 2004

Erstsendung: 12.04.2004 | 76'30


Darstellung: