ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Feature



Corinne Frottier

Ich bin Vermeer - Der Fall van Meegeren


Redaktion: Katrin Zipse

Technische Realisierung: Manfred Seiler; Angela Raymond


Regie: Corinne Frottier

Ende des Zweiten Weltkriegs entdeckten die Alliierten in einer Saline im österreichischen Salzkammergut eine große Anzahl bedeutender Kunstwerke, die die Nazis in ihren Besitz gebracht hatten. Darunter befand sich auch Hermann Görings ganzer Stolz, ein echter Vermeer: "Christus und die Ehebrecherin". 1,5 Millionen Gulden hatte sich Hitlers Reichsmarschall das angebliche Werk des großen holländischen Malers einst kosten lassen. Hinter dem Kunsthandel stand Han van Meegeren. Er wird wegen Landesverrats angeklagt, weil er nationales Kulturgut an die Nazis verkauft hat. Ein Verbrechen, das mit dem Tod bestraft werden kann. Doch im Verlauf des aufsehenerregenden Prozesses erklärt van Meegeren, er selbst habe den fraglichen sowie weitere sechs von renommierten Gutachtern als echt eingestufte Vermeers gemalt.

Corinne Frottier lebt seit 1983 in Hamburg als freie Autorin und Hörspielregisseurin. Sie hat Romane von Dorothy Sayers und Dashiell Hammett für den Funk bearbeitet und sie inszeniert sowie zahlreiche andere Hörspiele realisiert.

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Mitwirkende

Sprecher
Rainer Strecker
Lisa Schlegel
Gertraud Heise
Gerd Andresen
Berth Wesselmann
Nikolaj Alexander Brucker
Wolfgang Höper
Henning Bormann
Andreas Szerda
Edgar Marius Marcus


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2005

Erstsendung: 21.11.2005 | 27'45


Darstellung: