ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung, Science Fiction-Hörspiel



Tad Williams

Otherland (11. Teil)


Vorlage: Otherland (Roman)

Sprache der Vorlage: amerikanisch

Übersetzung: Hans-Ulrich Möhring

Bearbeitung (Wort): Walter Adler

Komposition: Pierre Oser

Dramaturgie: Karoline Sinur

Regie: Walter Adler

Im Eisschrank der Comic-Küche treffen Orlando und Fredericks ein tiefgefrorenes Schneewittchen, das ihnen von einem schwarzen Ozean erzählt und weiß, wo sie ihre Freunde wiederfinden werden: "bei Sonnenuntergang auf Ilions Mauern". Sie spricht auch von dem "Einen, der dies alles träumt" und Orlando und Fredericks hören eine unheimliche Stimme, die von Einsamkeit und einem schwarzen Berg spricht. Azador erzählt Renie und !Xabbu von den "Zwillingen", die durch alle Simulationen ziehen und Unheil anrichten. Am Himmel sehen sie plötzlich einen weißen Fleck, aber statt einer Nachricht von Sellars hören sie nur eine mit spanischem Akzent schreiende Kinderstimme. Die Welt des Zauberers von Oz scheint zu zerfallen und Renie, !Xabbu und Emily werden von Azador getrennt. Paul ist in der Simulation eines alten Venedig aufgewacht, wo er Gally wieder trifft, der ihn zu Eleanora bringt, die sich als richtiger Mensch zu erkennen gibt. Sie war die Geliebte eines Mitglieds der "Gralsbruderschaft" und versucht, Paul zu helfen und ihn aus der Simulation zu bringen - doch die "Zwillinge" verfolgen ihn auch hier. In der wirklichen Welt hat Renies Vater Joseph den Militärstützpunkt verlassen, von dem aus Renie und !Xabbu sich nach "Otherland" gehackt haben. Er will seinen Sohn Stephen im Krankenhaus sehen, wird aber von Del Ray, Renies Ex-Freund, gekidnappt. Olga Pirofsky trifft sich in der Zwischenzeit mit Ramsey, dem Anwalt eines Mädchens, das im Koma liegt. Olga vermutet, dass ihre Firma etwas zu verbergen hat, denn seltsamerweise ist kein Kind, das an ihrer Sendung teilgenommen hat, jemals erkrankt.

Tad Williams, 1957 in San José (Kalifornien) geboren, studierte in Berkeley, war Sänger einer Rockband, arbeitete in einer Computerfirma, als Lehrer, als Manager, am Theater, als Schuhverkäufer und Versicherungsvertreter. Er moderierte eine Radio-Show und arbeitete für das erste interaktive Fernsehprogramm. Als Autor wurde er durch seinen Zyklus "Der Drachenbeinthron" bekannt. Neben seinen Fantasy-Bestsellern schreibt Tad Williams Drehbücher und Hörspiele, erfindet Computerspiele und zeichnet Comics. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von San Francisco.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hans-Peter HallwachsErzähler 1
Nina HossErzähler 2
Ulrich MatthesErzähler 4
Christian BerkelErzähler 11
Wolfgang CondrusErzähler 12
Sylvester GrothPaul Jonas
Andreas PietschmannFredericks/Pithlit
Matthias KoeberlinOrlando/Thargor
Effi RabsilberEmily/Schneewittchen
Sophie RoisRenie
Jens Harzer!Xabbu
Andreas FröhlichNetfeed-Sprecher
Cordula TrantowLandschildkröte
Michael LuckeFledderjan Gierlapp
Viktor SeifriedEiskalter Kasper/Der Andere
Matthias LühnDel Ray Chiume
Markus BoysenAzador
Philipp Heilmann-RamirezCho-Cho
Hildegard SchmahlOlga Pirofsky
Ulrich NoethenCatur Ramsey
Till WernerGally
Susanne LotharEleonora
Walter RenneisenUpuaut
Wolf-Dietrich SprengerFinch
Udo SchenkMullet

U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern

 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 2004


Erstsendung: 13.02.2005 | 53'47


CD-Edition: Der HörVerlag 2005


REZENSIONEN

Frank Kaspar: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 05.10.2004. S. 40. | Stefan Fischer: Süddeutsche Zeitung. 23.09.2004. S. 15. | Hans-Jürgen Krug: Frankfurter Rundschau. 09.10.2004. S. 18. | Kurt Sagatz: Tagesspiegel. 22.09.2004. S. 31. | Jutta Heess: Taz. 09.10.2004. S. 15. | N. N./Sophie Rois: Der Spiegel. 05.04.2004. S. 192. | N. N.: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27.01.2004. S. 38. | N. N.: Funk-Korrespondenz. 52. Jahrgang. Nr. 47. 19.11.2004. S. 27. | N. N.: Funk-Korrespondenz. 52. Jahrgang. Nr. 5. 30.01.2004. S. 24-25. | Eva-Maria Lenz: epd medien. Nr. 82. 20.10.2004. S. 3. | Oliver Weilandt: Cut. Das Broadcast-Magazin. 8. Jahrgang. Winter 2004/05. S. 18-22. | Siggi Seuss: Die Zeit. Nr. 49. 25.11.2004. | Andreas Rossmann: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21.03.2005. S. 35. | Stefan Fischer: Süddeutsche Zeitung. 03.09.2005. S. 41.


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