ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Eugen Egner

Alles kommt wieder


Komposition: Rainer Quade

Regie: Angeli Backhausen

Der Autor ist froh: Eine Rundfunkjournalistin hat ihren Besuch angekündigt, sie will sein neues Buch vorstellen. Darin geht es um das Thema Atavismus, um die Rückkehr längst überwunden geglaubter Zustände und Verhaltensweisen. Doch die Journalistin macht keinen guten Eindruck. Sie wirkt nervös, ja krank, und ist ausschließlich mit sich selbst beschäftigt. Mehrere Ansätze eines Interviews müssen erfolglos abgebrochen werden, weil sie immer wieder auf ihren tyrannischen, pflegebedürftigen Vater zu sprechen kommt. Man hat sie gezwungen, ihn aus dem Altenheim zu holen und bei sich aufzunehmen - eine Belastung, die offenbar ihre Gesundheit ruiniert. Der alte Herr hat nicht nur ein Patent auf die gesamte Schöpfung angemeldet, er führt auch einen Prozess gegen Gott.

Eugen Egner, geboren 1951, lebt in Wuppertal, wo er abgründige Geschichten und Zeichnungen anfertigt. Er hat mehrere Bücher mit Kurzgeschichten sowie Romane veröffentlicht, schreibt und zeichnet regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. 2003 erhielt er den "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor".

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Ulrich NoethenAutor
Johanna GastdorfFreundin
Maren KroymannJournalistin
Otto MelliesVater
Petra KalkutschkeHeimleiterin
Gregor HöppnerOberpfleger Neumann
Daniel DrewesNotarzt
Thomas Balou MartinRettungssanitäter 1
Bernd BlömerRettungssanitäter 2
Jürgen EscherNachrichtensprecher
Kerstin FischerTV Frau
Meinhard ZangerTV Mann


Maren Kroymann in der Rolle der Rundfunkjournalistin und Otto Mellies als ihr Vater | © WDR/Sibylle Anneck

Maren Kroymann in der Rolle der Rundfunkjournalistin und Otto Mellies als ihr Vater | © WDR/Sibylle Anneck

Maren Kroymann in der Rolle der Rundfunkjournalistin und Otto Mellies als ihr Vater
© WDR/Sibylle AnneckMaren Kroymann in der Rolle der Rundfunkjournalistin und Otto Mellies als ihr Vater
© WDR/Sibylle Anneck



PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2011


Erstsendung: 30.04.2011 | 50'26


Darstellung: