ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Hermann Sudermann

Die Reise nach Tilsit


Vorlage: Die Reise nach Tilsit (Erzählung)

Bearbeitung (Wort): Wolfgang Monecke


Regie: Fritz Schröder-Jahn

Zwischen Memel und Tilsit, im litauischen Haff, lebt der angesehene Fischer Ansas Balczus seit Jahren in glücklicher Ehe mit der zarten Indre, der Tochter des reichen Jaksztat. Eine neu eingestellte Magd, Busze, betört Ansas; um ihretwillen setzt er seine Ehe aufs Spiel. Zwar wird die Magd auf Wunsch des alten Jaksztat entlassen; aber Ansas trifft nun heimlich die Busze und schmiedet Mordpläne mit ihr. Auf einem als Versöhnungsfahrt getarnten Ausflug mit Indre soll Ansas das Boot kentern lassen; Indre soll ertrinken, Ansas sich mit Hilfe von Binsenbündeln über Wasser halten. Während des Ausflugs in Tilsit entdeckt Ansas jedoch seine Liebe zu Indre wieder und er verwirft den Mordplan, den er Indre gesteht. Sie verzeiht ihm. Auf der Rückfahrt kentert das Boot dann aufgrund eines Windstoßes tatsächlich. Ansas rettet Indre, ertrinkt aber selbst. Neun Monate später bringt Indre einen Sohn zur Welt, den sie "Galas" nennt, "Abschluß". (Nach Kindlers Neuem Literaturlexikon)

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Gisela von CollandeIndre
Joseph DahmenAnsas
Hans PaetschErzähler
Gisela KorsholmBusze
Marion LindtAnne
Karl Kramer
Max Zawislak
Heinz Roggenkamp


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Nordwestdeutscher Rundfunk

Erstsendung: 16.05.1950


In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar


Darstellung: