ARD-Hörspieldatenbank

Hörspiel



Walter Oberer

Zwischenstation


Komposition: Johannes Aschenbrenner

Technische Realisierung: Rudolf Meister; Susanne Ziege; Kurt Gehrk


Regie: Gert Westphal

Jesus Lerono, Sohn vermögender Eltern, verläßt das väterliche Haus, um einer gesellschaftlichen Umgebung zu entfliehen, die vom Streben nach kommerziellem Einfluß und eigenem Vorteil regiert wird. Unter dem Namen Tom Carson verdingt sich Jesus schließlich als Arbeiter bei einem Kraftwerkprojekt seines Vaters. Er ist, zusammen mit ziemlich dunklen Existenzen, auf der "Zwischenstation" tätig, einem durch drohenden Wassereinbruch besonders gefährdeten Tunnel-Bauabschnitt. Als seine Mutter, Señora Lerono, bei einer Besichtigung der Bauarbeiten von dem gefährlichen Unternehmen der "Zwischenstation" erfährt, zieht sie, in ihren bösen Vorahnungen durch Toppo, den alten seherischen und gottergebenen Diener der Familie unterstützt, Erkundigungen über die Männer dieses gefahrvollen Unternehmens ein. Da alle - auch ihr langgesuchter Sohn - unter falschem Namen arbeiten, erhält sie für ihre bedrückende Ahnung keine Bestätigung. Kurz vor ihrer Abreise wird bei den Bauarbeiten eine Wasserader angeschlagen. Die Männer der "Zwischenstation" gehen trotz der sofort einsetzenden Rettungsbemühungen einem qualvollen Tode entgegen. In dieser Situation besinnen sich die Eingeschlossenen auf ihre Vergangenheit. Mit Ausnahme von Jesus, der das Ende gefaßt erwartet, verzweifeln alle angesichts ihrer Schuld vor Gott und den Menschen. Als die Toten geborgen und identifiziert worden sind, entschließt sich der Bauleiter, das Geheimnis um Jesus auch gegenüber dessen Mutter zu wahren, damit für sie der Sohn noch weiterlebt.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Leonard SteckelTaler
Heinz KlingenbergBalerna
Alice VerdenSeñora Lerono
Joseph OffenbachToppo
Klaus KammerJuan Ribàs
Heinz KlevenowBilly Grant
Alexander HunzingerFernand Robic
Jürgen GoslarTom Carson
Werner DahmsDetektiv Carson


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Nordwestdeutscher Rundfunk

Erstsendung: 02.06.1954 | 50'10


In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar


Darstellung: