ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Werner Petrenz

Das Schicksal gibt Herrn Morris eine Chance


Komposition: Herbert Jarczyk

Technische Realisierung: Heinz Sommerfeld; Sibylle Röhr


Regie: Heinz Günther Stamm

Der bekannte Physiker Morris, der das Opfer eines politischen Attentats wird, fällt, bevor er endgültig vom Schicksal gefällt wird, im Vorzimmer des Jenseits auch noch einem bürokratischen Irrtum zum Opfer: Sein Name stand nicht auf der täglichen Zugangsliste, also muß er nochmal auf die Erde zurück. Dort versucht er, auf dem Operationstisch aus der Narkose erwacht, den Staatspräsidenten, dessen Name er auf der Todesliste droben gesehen hatte, zu warnen. Vergeblich. Gerade durch die Warnung löst er den Tod des Präsidenten aus. Als Morris dann wenige Stunden später wieder, diesmal zum rechten Termin, in der himmlischen Schreibstube erscheint, resümiert er, daß Anfang und Ende des menschlichen Lebens eben unanfechtbar vorausbestimmt seien. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Werner HinzDr. Morris
Paul BildtBrandquist
Maria WimmerMrs. Morris
Rainer PenkertDr. Gellert
Anneliese FleyenschmidtSchwester
Fritz RaspMister X
Rudolf ReifPräsident
Reinhard KolldehoffChef
Wolfgang WahlBrown
Wolfgang BüttnerPiranez
Bum KrügerKommissar
Leo BardischewskiPförtner
Kurt LudwigWachtmeister
Alexander MalachovskyWachtmeister
Hans Joachim Quitschorra
Nils Clausnitzer
Manfred Rudolph


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1954

Erstsendung: 14.07.1954 | 36'12


In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar


REZENSIONEN

  • N. N.: Abendzeitung. 16.07.1954.

Darstellung: