ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel


Rußland vor und nach der Revolution


Antonina Popova

Ich lerne denken

übersetzt aus dem Russischen


Übersetzung: Peter Urban


Regie: Mathias Neumann

In einer Liebesaffäre, die sich unter Mitgliedern der Arbeitsbrigade eines Chemiekombinats entwickelt, wird die Fragwürdigkeit der Kollektivideologie ebenso deutlich wie die Ödheit des Produktionsprozesses, die auf die menschlichen Beziehungen vergiftend wirkt. Aleksej, der Chef der Brigade, ist ein Opportunist und Leuteschinder. Für ihn besteht der Produktionsprozeß in vorschneller Übererfüllung des Plansolls ohne Rücksicht auf die Qualität der Arbeit und die Gesundheit der Arbeiter. Nur so glaubt er sich Ansehen zu erwerben und die Macht über Menschen zu sichern. Ihm untersteht der Monteur Valentin, die Verkörperung des Menschenfreundes, der sich zudem der Qualität der Arbeit, nicht der abstrakten Sollzahl verpflichtet fühlt. Beide umwerben Nastja, die Chauffeurin des Kombinats. 

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Katharina BraurenNjanja
Peter BrombacherSlavka
Horst FrankAleksej
Kurt GlassLautsprecherstimme
Maria KörberOksana
Volker LechtenbrinkValentin
Jutta SchäferEla
Jodoc SeidelMorjatschek
Volker SpahrKostja
Heidi TreutlerNastja
Claus VillingerLautsprecherstimme


 

Mikrofon im hr-Hörspielstudio - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk / Radio Bremen 1967

Erstsendung: 25.09.1967 | 51'45


Darstellung: