ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Elias Canetti

Gegen den Tod


Vorlage: Das Buch gegen den Tod (Aufzeichnungen)

Bearbeitung (Wort): Hans Gerd Krogmann


Regie: Hans Gerd Krogmann

»Wir müssen böse sein, weil wir wissen, daß wir sterben. Wir wären noch böser, wenn wir von Anfang an wüßten, wann«, sagt der Philosoph. Neben ihm geben IchundEr, ein Historiker, ein Ungläubiger, eine Erzählerin, ein Ironiker, eine junge Frau, ein Künstler und ein Kind den »zerstreuten und widersprüchlichen« Aufzeichnungen Canettis eine Stimme.

Elias Canetti begann inmitten des Zweiten Weltkrieges, als junger Mann, damit, seine Gedanken in Grotesken, Tiraden und phantastischen Aphorismen "gegen den Tod" aufzuschreiben. An diesem Buch schrieb er lebenslang, ohne es zu veröffentlichen.

Elias Canetti wurde 1905 als Kind spanisch-jüdischer Eltern in Rustschuk (heute: Russe, Bulgarien) geboren und ist 1994 in Zürich gestorben. Er wuchs vielsprachig in Bulgarien, Manchester, Lausanne, Wien, Zürich und Frankfurt auf, studierte in Wien Chemie, promovierte zum Dr. phil. und emigrierte 1938 nach London. Der Romancier, Essayist, Naturwissenschaftler, Kulturphilosoph und Dramatiker, wurde 1981 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

A
A

Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Samuel FinziIch und Er
Ingo HülsmannLebensfreund
Ulrich NoethenHistoriker
Friedhelm PtokPhilosoph
Mathias LangeUngläubiger
Tatja SeibtErzählerin
Gerd WamelingIroniker
Lisa HrdinaJunge Frau
Max von PufendorfKünstler
Eckhard RoelckeZwischentext
Pola SzymczakKind


Lisa Hrdina | © Deutschlandradio - René Fietzek

Lisa Hrdina | © Deutschlandradio - René Fietzek

Lisa Hrdina | © Deutschlandradio - René Fietzek
Tatja Seibt während der Produktion | © Deutschlandradio - René Fietzek
Gerd Wameling im Studio | © Deutschlandradio - René Fietzek
Ulrich Noethen | © Deutschlandradio - René Fietzek
Max von Pufendorf | © Deutschlandradio - René Fietzek

Max von Pufendorf
© Deutschlandradio - René FietzekMax von Pufendorf
© Deutschlandradio - René Fietzek



PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio 2016

Erstsendung: 09.11.2016 | Deutschlandradio Kultur | 58'30


Darstellung: