ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel, Mundarthörspiel



Hinrich Kruse

De Höll hitt maken

Niederdeutsches Hörspiel


Sprache des Hörspiels: niederdeutsch


Technische Realisierung: Günter Becker; Monika Götz-Bellmer

Regieassistenz: Hans Helge Ott


Regie: Walter Arthur Kreye

Der Titel dieses Spiels wurde nicht vom Autor erfunden. "De Höll hitt maken" ist eine oft verwendete und sehr hintergründige Redensart. Da wir nicht wissen können, ob es wirklich eine Hölle mit dem dazugehörigen Fegefeuer gibt, weiß der Volksmund von Begebenheiten zu berichten, bei denen jemandem schon zu Lebzeiten die Hölle heiß gemacht wird. In ihren Geschichten sitzen die Erzähler über mancherlei Zeiterscheinungen zu Gericht und nehmen Rache für erlittene Demütigungen. Oft sind Staat und Kirche Zielscheibe ihres Spotts. - In Kruses neuem Hörspiel geht es um dne Kranz, der noch um die Jahrhundertwende einer nicht unbescholtenen Braut bei der Trauung durch die Hand des Pastors vom Kopf gerissen wurde. Damit verknüpft hat Kruse die Volkserzählung vom "Starken Baas, den keeneen smieten kumm", die der Volkskundler Johann Kruse, Vater des Autors, 1927 im Eugen-Diederichs-Verlag, Jena, veröffentlichte.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Jochen SchenckKlaas Andreas
Hilde SicksTine, seine Frau
Ursula HinrichsGreten, seine Schwester
Bernd WiegmannPastor
Heinrich KunstPeter Prien, Nachtwächter


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Radio Bremen

Erstsendung: 01.07.1974 | 36'16


Darstellung: