ARD-Hörspieldatenbank


Mundarthörspiel



Dieter Paul

Petroleum mobile


Sprache des Hörspiels: niederdeutsch



Regie: Günther Siegmund

Opa ist das, was man ein "verkanntes Genie" nennt: seine Erfindungen, so epochal sie ihm selbst erscheinen, werden von den Mitmenschen, ja sogar von seiner eigenen Familie milde belächelt. Dabei könnten sie - wie etwa de vollautomatische Erbeerpflücker - für die Menschheit von größtem Nutzen sein, wenn nur genügend Geld zur Verfügung stünde, sie bis zur Produktionsreife zu entwickeln. Aber Opa ist Rentner und ein Mäzen weit und breit nicht in Sicht. Da entschließt er sich eines Tages, durch eine Zeitungsnotiz angeregt, eine Maschine zu bauen, die alles bis dahin Erfundene in den Schatten stellt und ihm selbst zu weltweiter Beachtung verhilft. Diese Maschine soll den Beweis liefern, daß ein Minimum an Energiezufuhr in ein Maximum an Leistung umgesetzt werden kann. Gewiß, ähnliches haben auch schon andere vor ihm versucht und sind daran kläglich gescheitert, aber Opa wäre kein Genie, ließe er sich davon abhalten, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Und siehe da: der Apparat funktioniert! Er läuft und läuft, und obgleich er eigentlich als Verwerter von Sonnenenergie konstruiert ist, läuft  er sogar bei schlechtem Wetter. Kurz: Opa darf für sich in Anspruch nehmen, die physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt zu haben, und das tut er dann, in aller Bescheidenheit, auch - bis er eine weitere, diesmal weniger erfreuliche Entdeckung macht ...

Ob es sich beim Sendedatum um den Termin der Erstausstrahlung oder einer Wiederholung handelt, konnte noch nicht ermittelt werden.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hans JensenOpa
Erna Raupach-PetersenOma
Edgar BessenOtto, ihr Schwiegersohn
Christa WehlingMarie, seine Frau
Karl-Heinz KreienbaumKarl Mielke, Nachbar
Fritz HollenbeckEmil, Opas Hilfskraft
Rolf BohnsackFranz
Hanno ThurauErwin
Ernst GrabbeAugust


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Radio Bremen / Norddeutscher Rundfunk

Erstsendung: 15.09.1975 | ca. 60'00


In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar


Darstellung: