ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel


Leipziger Hörspielsommer

Die Preisträger 2017


Carsten Schneider

Die Gefahren eines Jahres


Technische Realisierung: Carsten Schneider


Regie: Carsten Schneider

Autofahrer*innen aufgepasst: Was lauern nicht alles für Gefahren auf deutschen Autobahnen - Badewannen, Lamas, Regenschirme, Schlauch- boote und vieles mehr. Der Deutschlandfunk sendet seine Verkehrsnachrichten etwa 30-mal am Tag mit durchschnittlich fünf Gefahrenmeldungen. Carsten Schneider sammelte ein Jahr lang 70.000 Gefahren und arbeitete sieben Jahre lang daran, daraus ein Hörspiel zu machen.

Der Leipziger Hörspielsommer gehört zu den bundesweit größten und erfolgreichsten Publikumsveranstaltungen für Hörspielkunst. Vom 07. bis 16. Juli 2017 fand er zum 15. Mal statt.

Bereits Tradition: Der Wettbewerb für Nachwuchs- Hörspielmacher. Gegründet als Plattform für die Arbeiten junger Hörspielaktivisten, hat sich das Starterfeld über die Jahre deutlich professionalisiert. Die Fachjury des 15. Internationalen Hörspielwettbewerbs hat die Gewinner gekürt. MDR KULTUR stellt die drei Gewinnerstücke und ihre Macher vor.

Die Texte wurden von verschiedenen ModeratorInnen des Deutschlandfunk gesprochen.

Carsten Schneider, geboren 1971 in Bad Oldesloe, ist Sammler, Dichter und bildender Künstler. Er ist ein Dekonstrukteur großen Stils. Das Material seiner collagierten Bild- und Klanggedichte bezieht er aus dem Tagesspiegel und vom Deutschlandradio. Seine Werke tragen Titel wie „Die S-Laute eines Tages“, „Der Atem eines Tages“ oder „Die Gefahren eines Jahres“. Carsten Schneider hat außerdem Prosa, zahlreiche Theaterstücke und Hörspiele geschrieben.

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Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Carsten Schneider 2017

Erstsendung: 13.11.2017 | MDR KULTUR | 39'00


VERÖFFENTLICHUNGEN

  • Download: https://hoerspielsommer.de/wettbewerbe/veroeffentlichungen/


AUSZEICHNUNGEN

  • Karl-Sczuka-Förderpreis 2018


REZENSIONEN

  • Cornelius Pollmer: Ode an Efze. In: Süddeutsche Zeitung vom 01.02.2020. S. 44.

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