ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung, Kurzhörspiel


Als das Wünschen noch geholfen hat ...

Märchenmarathon


Jacob Grimm, Wilhelm Grimm

Hans mein Igel


Vorlage: Hans mein Igel (Märchen)

Bearbeitung (Wort): Uwe Schareck

Komposition: Frederik Vahle

Redaktion: Thomas Hauschild


Regie: Uwe Schareck; Thomas Leutzbach

Ein reicher Bauer, von allen verspottet, weil er keine Kinder hat, spricht zornig: „Ich will ein Kind haben, und sollt's ein Igel sein“. Bald gebiert seine Frau einen Jungen, halb Igel, halb Mensch, den sie Hans mein Igel nennt, den der Vater aber wegen seiner Mißgestalt bald aus dem Haus haben will. Hans, der glänzend den Dudelsack zu spielen versteht, verlässt also sein Zuhause und fliegt auf einem beschlagenen Hahn zusammen mit Schweinen und Eseln in den Wald. Dort sitzt er auf einem Baum, hütet seine Herde und spielt seinen Dudelsack. Zwei Könige verirren sich nacheinander im Wald. Hans weist ihnen den Weg; dafür müssen sie ihm das verschreiben, was ihnen daheim zuerst begegnet. Und bei beiden ist das - die Tochter. Hans reitet in das erste Königreich, wo er sich die Königstochter erzwingen muss, denn der erste König will Hans betrügen. Als er aber mit ihr in der Kutsche sitzt, zieht er sie aus und jagt sie heim. Im zweiten Königreich wird er willkommen geheißen und vermählt. Beim Schlafengehen fürchtet die Prinzessin sich aber vor den Stacheln; also lässt er ein Feuer anzünden und die Igelhaut, die er vor dem Bett abstreift, verbrennen. Nun ist er ein ganzer Mensch, sehr zum Entzücken seiner Braut. 

A
A

Mitwirkende

Sprecher
Nils Beckmann
Till Beckmann
Detlef Dickmann
Irina Scholz
Michael Müller
Jürgen Escher
Insa Backe
Ernst-August Schepmann
Greta Schareck


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2019

Erstsendung: 31.12.2019 | WDR 5 | 14'00


Darstellung: