ARD-Hörspieldatenbank


Ars acustica



Makiko Nishikaze

Windwind



Realisation: Makiko Nishikaze

"Westwind" bedeutet der Nachname der japanischen Klangkünstlerin Mikiko Nishikaze (geboren 1968), ein auch in Japan ungewöhnlicher Familienname. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die in Berlin lebende Komponistin, die u.a. bei Alvin Curran und Walter Zimmermann Komposition studiert hat, mit dessen Bedeutung und dessen sonoren Wirkungen. Die Orgel, nicht nur Königin der Instrumente, sondern eben auch ein Klangwerkzeug des Windes kombiniert sie in ihrem Hörstück "Windwind" mit den verschiedenen Winden in der Natur. Teils imitiert sie das Gehörte und mit einem Aufnahmegerät Fixierte mit den Möglichkeiten diverser kleiner Orgeln, die sie im schweizerischen Wallis oder auf dem schwäbischen Ländle in Dorfkirchen bespielen durfte. Teils verwendet sie Wind-Aufnahmen aus ihrer Geburtsstadt Wakayama und anderen Orten. Die Varianten sanft bis stürmisch bewegter Luft verschmelzen in "Windwind" zu einem erzählerischen imaginären Wind. "Das ganze Radiostück", so Nishikaze, "besteht ausschließlich aus Klängen des Windes - Natur und Orgel - komponiert von mir: Westwind."

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Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 2020

Erstsendung: 09.05.2020 | hr2-kultur | ca. 43'00


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