ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Matthias Naumann

Rojava – Freiwillig in den Krieg


Dramaturgie: Christina Hänsel

Technische Realisierung: Benedikt Bitzenhofer; Werner Jäger


Regie: Matthias Naumann; Johannes Wenzel

Rojava – Freiwillig in den Krieg: Kriegsrückkehrer erzählen. Welcher Zweck heiligt welche Mittel? Wofür kann/soll/muss man kämpfen? Muss man kämpfen? Menschen zurück aus dem Krieg in Nordsyrien erzählen. Der Schritt aus der Fernsehecke in ein Kriegsgebiet ist ein großer. Und dennoch sind ihn die jungen Männer und Frauen, von denen dieses Hörspiel handelt, gegangen. Im nordsyrischen Rojava kämpfen Kurdinnen und Kurden im Bürgerkrieg gegen den IS. Ihr Ziel: eine selbstverwaltete, demokratische Form des Zusammenlebens. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zentrales Anliegen dieses Gesellschaftsentwurfs. Freiwillige aus westlichen Ländern gehen in den letzten Jahren zur Unterstützung dorthin. Wie einst in Spanien bezeichnen sie sich als Internationale Brigaden. Sie helfen beim Aufbau, als Sanitäter oder als Kämpfer.  Was geht das uns hier eigentlich an, was dort geschieht? Was bringt jemanden dazu, sich dafür dem Tod auszusetzen bzw. zu töten? Warum macht jemand aus dem fernen (Zuschauer-)Krieg seinen eigenen Krieg?  Die Theatergruppe Futur II Konjunktiv hat Menschen, die aus dem Krieg in Nordsyrien zurückgekehrt sind, interviewt und aus diesem Material den Text für die Hörspielproduktion generiert.

A
A

Mitwirkende

Sprecher
Elena Schmidt
Theresa Henning
Oliver Stutz
Karoline Stegemann
u.a.

Musiker: Katharina Pelosi

 


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2020

Erstsendung: 17.10.2020 | WDR 3 | ca. 54'00


Darstellung: