ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kriminalhörspiel



Hermann Bohlen

Der Home-Officer

Gesamtfassung des Fünfteilers ohne Rückblicke


Dramaturgie: Jakob Schumann

Technische Realisierung: Martin Eichberg; Alexander Brennecke

Regieassistenz: Felix Lehmann


Regie: Judith Lorentz

Eigentlich wollte er nur seinen Dealer und Informanten schützen – doch der erfahrene Streifenpolizist Brennecke hat überreagiert, einen Mann angeschossen und wurde von der Bereichsleiterin höchstpersönlich suspendiert, bis die Interne die Ermittlungen abgeschlossen hat. Nun sitzt der brummige, eher wortkarge Brennecke zu Hause, kämpft mit den Tücken seines PCs, der sich immer wieder aufhängt, und lässt sich am Telefon von seinem jüngeren Kollegen die grotesken Details der letzten Schicht erzählen. Bald wird klar: Der zappelige Fries hat den ersten Tag ohne seinen Chef vergeigt und den Informanten und Drogendealer Kröte für alle Zeiten vergrault. Derweil holt Brennecke daheim die alte Geschichte um seinen verstorbenen Bruder ein. Fünf Tage im unfreiwilligen Home-Office: Am Ende erhält Brennecke sein Urteil, doch bis dahin steht die Welt sowieso Kopf.

Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie in Berlin, Hamburg und Shanghai. Lebt als Autor und Produzent von Hörspielen in Berlin. 1995 Stipendiat der Hörspielautoren-Werkstatt des Berliner LCB, aus der „Prozedur 7.7.0“ hervorging (SFB 1996), ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin 1997. Für sein Hörspiel „Alfred C. – Aus dem Leben eines Getreidehändlers“ (DKultur/HR 2012) erhielt er 2012 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: „Schweine-Heinz“ (2017).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Heiko PinkowskiBrennecke
Daniel ZillmannFries
Katy Nina KarrenbauerPetrovsky
Milan PeschelKröte
Bettina KurthMiro


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio 2020

Erstsendung: 14.12.2020 | Deutschlandfunk Kultur | 44'28


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