ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Paul Plamper

Der Kauf

Hörspielprojekt für Stadtbrachen


Komposition: Plexiq

Technische Realisierung: Roman Vehlken; Lars Deutrich

Regieassistenz: Janina Druschky


Regie: Paul Plamper

Kann man Glück bauen? Besitzen wir das Eigentum oder besitzt das Eigentum uns? Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort − eine Brachfläche. Der Kauf lädt dazu ein, sich darauf ein Stadtviertel vorzustellen und skizziert eine mögliche Zukunft der urbanen Leerstelle: In einem Viertel, das dort gebaut werden könnte, wechselt die schönste Wohnung den Besitzer. Zwei Paare werden zu erbitterten Gegenspielern. „Der Kampf um die Immobilie fördert in diesen scheinbar so zivilisierten Mittvierzigern Eigenschaften zutage, die sie bis dato nur bei anderen wahrnahmen und eigentlich für verachtenswert halten: Gier, Neid, Intrigenlust,Bösartigkeit. Dass Plampers klar konstruierte Szenen so klingen wie das Leben selbst, liegt an der dramaturgischen wie technischen Raffinesse der Dialogführung − und nicht zuletzt an den großartigen Sprechern. Der Kauf führt mitten hinein ins Seelenleben der Mittelschicht.“ (Jurybegründung Deutscher Hörspielpreis der ARD 2013)

Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Plattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. TOP HIT leicht gemacht (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), Ruhe 1 (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), Tacet (Ruhe 2) (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), Stille Nacht (Ruhe 3) (WDR 2013), Der Absprung (2018)

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Margarita BroichJohanna
Stefanie BrummerInteressentin
Judith EngelMaklerin
Sandra HüllerClaire
Julian KamphausenInteressent
Cristin KönigBritta
Peter KurthLutz
Kurt NiethNotar
Milan PeschelAchim
Jan Henrik StahlbergDirk


Milan Peschel, Paul Plamper und Sandra Hüller (v.l.) | © WDR/Janina Druschky

Milan Peschel, Paul Plamper und Sandra Hüller (v.l.) | © WDR/Janina Druschky

Milan Peschel, Paul Plamper und Sandra Hüller (v.l.) | © WDR/Janina Druschky
Milan Peschel, Cristin König, Tilman Meckel und Lars Deutrich (v.l.) | © WDR/Janina Druschky
Mit dabei: Jan Henrik Stahlberg und Sandra Hüller | © WDR/Janina Druschky
Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche-  | © WDR/Paul Plamper
Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche-  | © WDR/Paul Plamper

Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche- 
© WDR/Paul PlamperAusgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche-
© WDR/Paul Plamper



PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk / Bayerischer Rundfunk / Deutschlandradio / Schauspiel Köln 2013 (Auftragsproduktion)

Erstsendung: 20.03.2021 | 68'23


AUSZEICHNUNGEN

  • Hörspiel des Monats Mai 2013
  • hr2-Hörbuchbestenliste August 2013 (4. Platz)
  • Nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2013
  • Deutscher Hörspielpreis der ARD 2013
  • Hörbuch des Jahres 2013 der hr2-Hörbuchbestenliste


REZENSIONEN

  • N.N: "Der Kauf" ist Hörspiel des Monats. In: epd Medien. 07.06.2013. S. 26.
  • Lenz, Eva-Maria: Das Lebensglück. In: epd Medien. 07.06.2013. S. 41.
  • Meißner, Jochen: Befindlichkeitsstudie mit Haushaltsdefiziten. In: Funk-Korrespondenz. 07.06.2013. S. 25.
  • Bisky, Jens: 100 Prozent Gier pro Quadratmeter - Paul Plampers grandioses Hörspiel "Der Kauf". In: Süddeutsche Zeitung. 07.08.2013. S. 14 (zur CD- Ausgabe).
  • N.N: <Der Kauf> erhält Deutschen Hörspielpreis der ARD. In: Katholische Nachrichten Agentur. 10.11.2013.
  • Lenz, Eva-Maria: Der gemordete Knöterich. Deutscher Hörspielpreis für Paul Plampers "Der Kauf". In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 12.11.2013. S. 31.
  • N.N: WDR-Produktion "Der Kauf" von Paul Plamper Hörbuch des Jahres. In: Katholische Nachrichten Agentur. 28.11.2013.
  • N.N: "Der Kauf" von Paul Plamper Hörbuch des Jahres. In: Evangelischer Pressedienst. 28.11.2013.
  • N.N: "Der Kauf" von Paul Plamper ist Hörbuch des Jahres. In: epd Medien. 06.12.2013. S. 22.
  • Jens Bisky: Das Vergnügen der Selbsterkenntnis. In: Funk-Korrespondenz. 03.03.2014. S. 3.

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