ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Science Fiction-Hörspiel



Karl Richard Tschon

Antrobus stirbt


Bearbeitung (Wort): Lutz Neuhaus, Rochus Gliese

Komposition: Karl von Feilitzsch

Regie: Rochus Gliese

Dieses Hörspiel, das aus dem 2. Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks mit einem Preis hervorging, behandelt ein brennendes Problem: das Ende des Menschen in der vollkommenen Diktatur. Ein Mann ist von den Machthabern eines Zukunftsstaates seiner Gedanken und Träume wegen gefangengesetzt worden. Gedanken und Träume unterliegen der Meldepflicht. Wer dieser Meldepflicht nicht nachkommt, ist ein Verräter. Der Mann träumte von einem "anderen Land" jenseits der Grenze von dem niemand mehr etwas wissen darf, denn das Gesetz sagt: "Das Ende des Landes ist das Ende der Welt." Das Anliegen dieses Stückes ist es zu warnen vor der Lethargie und Gleichgültigkeit, die in letzter Konsequenz dazu führen kann, daß ein Mensch seiner "Gedanken und Träume" wegen zum Verräter gestempelt wird, daß Antrobus stirbt.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Paul HoffmannDer Beobachter
Christian MarschallDer Gefangene
Ellen MahlkeAglaja
Kurt StielerDer Vater
Hans MagelDer Angestellte des Amtes für Reisen
Ernst RotmundDer Vorstand des Amtes für Reisen
Rudolf VogelDer Gehilfe des Rats
Harald MannlDer Rat


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1952


Erstsendung: 15.04.1952 | 70'30


AUSZEICHNUNGEN

Hörspielpreis des Bayerischen Rundfunks 1952


Darstellung: