ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Heinrich von Kleist

Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe


Bearbeitung (Wort): Hermann Dollinger

Komposition: Raimund Rosenberger

Regie: Heinz Günther Stamm

Graf Wetter vom Strahl ist vor der Feme angeklagt, sich Käthchen, die Tochter des Heilbronner Waffenschmieds Theobald Friedeborn, durch Zauberkräfte hörig gemacht zu haben. Gestützt wird die Anklage durch das ungewöhnliche Verhalten des Mädchens: Es hatte sich beim ersten Anblick des Grafen aus einem Fenster gestürzt und war ihm, nach der Genesung, auf Schritt und Tritt gefolgt. Nach Käthchens Aussage vor der Feme jedoch müssen die Richter den Grafen freisprechen; sie machen ihm aber zur Auflage, Käthchen zu veranlassen, wieder zu ihrem Vater zurückzukehren. Durch einen Zufall hat Graf vom Strahl seine Erzfeindin Kunigunde von Thurneck aus einer tödlichen Gefahr gerettet. Die beiden ehemaligen Gegner versöhnen sich. Die Hochzeit wird vorbereitet. Da erscheint Käthchen auf Schloß Thurneck mit der Kunde, daß dem Schloß ein Überfall drohe. Tatsächlich wird die Burg wenig später gestürmt und niedergebrannt. Die mißtrauische Kunigunde will die Gelegenheit benutzen, ihre Rivalin zu beseitigen: Sie schickt das Mädchen in die Flammen, um ein Futteral zu holen. Aber Käthchen wird gerettet, und Graf vom Strahl erkennt in ihr die ihm in einem Traum geweissagte wahre Gemahlin.

A
A

Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1960


Erstsendung: 26.12.1960 | 107'55


CD-Edition: Der Audio Verlag 2011


Darstellung: