ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Erich Hackl

Anprobieren eines Vaters


Komposition: Peter Zwetkoff

Regie: Ulrich Lampen

Die Namensgleichheit mit Ferdinand Hackl ist für Erich Hackl Anlass, dessen Kindheit nachzuerzählen. Dem Alter nach könnte dieser Mann sein Vater gewesen sein. Geboren wird er in Wien während des Ersten Weltkrieges als Sohn der Hilfsschwester Anna Posipil. Er wächst auf in der ärmlichen Wiener Vorstadt, mit einem Vater, der ihn schlägt und seine Frau betrügt. Schon als Kind arbeitet Ferdl, um sich seinen Unterhalt zu verdienen und versucht auch, sich durch kleinere Diebstähle über Wasser zu halten. Hackl erzählt "von einer Kindheit am Rand. Von Eltern, die ihr Kind zu lieben vergessen, und davon, dass in einem jungen Dieb kein Verbrecher, sondern ein Kommunist steckt. Von einem Mann, der uns gesagt hat: Ich erzähle euch meine Geschichte".

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, lehrte nach seinem Studium Germanistik und Hispanistik an Universitäten in Madrid und Wien. Heute lebt er als Schriftsteller und Übersetzter in Wien.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Martin SchwabIch
Peter SimonischekMein Bruder
Ernst KonarekFerdl
Jacob ScholzKind
Angelika FinkFerdls Mutter
Gottfried BreitfußFerdls Vater
Marie-Luise BreitfußKind
Pia PodgornikTante
Renate JettFrau 1, Frau im Heim
Irene KuglerFrau 2
Sophie von KesselFrau 3
Adela FlorowJunge Frau
Andreas WimbergerMann 1
Michael HeinsohnMann 2
Paul WeismannMann 3
Elmar RoloffMann 4
Ingo HülsmannErzieher
Timo DierkesLehrer
Klaus WeissDrucker
Peter ZwetkoffStadtrat

Musiker: Sigismund Schwieger (Kontrabass), Horst Friedel (drums; Percussion), Michael Riessler (Klarinette; Klavier; Celesta)

 


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk / Österreichischer Rundfunk 2000


Erstsendung: 09.04.2000 | 34'40


REZENSIONEN

Markus Collalti: In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 05.04.2000. S. 59. | Waldemar Schmidt: In: Funk-Korrespondenz. 48. Jahrgang. Nr. 16-17. 20.04.2000. S. 40.


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