ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung


Masel, Zores und Mischpoche: Jüdische Familiengeschichten


Jonathan Safran Foer

Alles ist erleuchtet (1. Teil: Augustine)


Vorlage: Alles ist erleuchtet (Roman)

Sprache der Vorlage: amerikanisch

Übersetzung: Dirk van Gunsteren

Bearbeitung (Wort): Leonhard Koppelmann

Komposition: Henrik Albrecht

Regie: Leonhard Koppelmann

Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer, im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet von den irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte Trachimbrods, und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit.

Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie und Literatur. "Alles ist erleuchtet" ist sein erster Roman. Foer lebt und schreibt in New York.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Wanja MuesJonathan
Samuel WeissAlex
Matthias HabichGroßvater
Rosemarie FendelLista
Gunda AurichBrod
Ernst August SchepmannJankel
Friedrich von BülowIsaak/Alter Mann 2
Achim BuchSchloim/Schalom
Hubertus GertzenMann 1
Matthias HaaseSafran
Gertraud HeiseFrau
Horst HildebrandMenasche/Tankwart/Simon
Walter LaugwitzBitzl Bitzl/Alter Mann 3
Heinz MeierRabbi
Kirstin PetriChana
Antje RothMädchen
Heinz SchimmelpfennigSofiowka
Willi SchneiderAnrufer/Alter Mann
Rebecca SzerdaHannah
Berthold ToetzkeVater

Chor: Collegium Musicum Baden-Baden


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2004


Erstsendung: 11.04.2004 | 85'44


REZENSIONEN

Jutta Heess: Frankfurter Rundschau. 10.04.2004. S. 19.


Darstellung: