ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Andreas Jungwirth

Auf die Natur kann man nicht böse sein


Redaktion: Ursula Ruppel


Regie: Steffen Moratz

Robert, ein Soldat, der vorzeitig aus einem Anti-Terroreinsatz nach Hause zurückkehren musste, ist vom Dach eines Hochhauses gesprungen. Auf dem Dach, heißt es in einer kurzen Zeitungsnotiz, waren zum Zeitpunkt des Selbstmords auch vier Jugendliche anwesend, darunter Roberts vierzehnjähriger Bruder Paul. Zwei Monate nach Roberts Tod will Ina, Roberts Exfreundin, von Paul, Andi und Fabi wissen, was auf dem Hochhausdach tatsächlich passiert ist. Nur Seyda kann sie nicht befragen, sie ist in der Zwischenzeit mit ihren Eltern, nach Jahren im Asyl, in den Libanon zurückgekehrt. Als sich die Jugendlichen in immer mehr Widersprüche verwickeln, lässt Ina so lange nicht locker, bis sie die ganze Wahrheit erfährt. Dabei muss sie allerdings auch erfahren, dass die Ereignisse mehr mit ihr zu tun haben, als sie ahnen konnte. Und es bleiben Fragen: Gibt es Schuldige an Roberts Tod? Oder sind alle nur Opfer einer nicht kontrollierbaren Dynamik?

Andreas Jungwirth, 1967 in Linz a. d. Donau geboren, studierte zwei Jahre Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien, danach absolvierte er ein Schauspielstudium. Nach zwanzig Jahren in Deutschland, lebt er heute wieder in Wien. Seit 2001 ist er als Autor tätig, er schreibt Theaterstücke und Hörspiele, veröffentlichte zuletzt auch Jugendromane. Im September erscheint in der Wiener edition atelier seine Erzählung »Wir haben keinen Kontakt mehr«.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Daniel LommatzschRob
Inka LöwendorfIna Weber
Max HegewaldFabi
Matti Schmidt-SchallerAndi
Lucie ThiedeSeyda
Vincent RedetzkiPaul


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk / Mitteldeutscher Rundfunk 2019

Erstsendung: 29.09.2019 | hr2-kultur | 57'56


REZENSIONEN

  • Christian Deutschmann: Erfolglose Suche nach Wahrheiten. In: epd medien Nr. 41. 11.10.2019. S. 30.

Darstellung: