ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Andreas Ammer, Andreas Gerth, Martin Gretschmann

Tatsachenreihe

Wie Brecht und Benjamin einen Krimi schreiben wollten


Komposition: Andreas Ammer, Andreas Gerth, Martin Gretschmann

Redaktion: Christina Hänsel


Regie: Andreas Ammer; Andreas Gerth; Martin Gretschmann

Svendborg, Dänemark, 1934. Bertolt Brecht und Walter Benjamin treffen sich im Exil. Sie sind begeisterte Krimileser und entwerfen kurzerhand gemeinsam einen Plot. Die beiden außerordentlichen Denker und Schreiber entwickeln einen konventionellen Stoff, eine klassische Krimihandlung: Herr Seifert erpresst Firmen auf Schweigegeld, wenn diese ihrer Publizitätspflicht nicht fristgerecht nachkommen. Das ist sein Geschäftsmodell, das ihm schließlich – im Zusammenspiel mit einer eifersüchtigen Ehefrau und einer Geliebten – zum Verhängnis wird. Brechts und Benjamins Krimi ist Fragment geblieben. Andreas Ammer, Andreas Gerth und Martin Gretschmann realisieren ihn als Hörspiel und gehen Stoff und Genre musikalisch an. Sie verweben Handlungsskizze, Gliederung, Kommentare und theoretische Exkurse miteinander und mit einem Sound, der die Leerstellen des Krimis weitererzählt.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Frauke PoolmanFrau
Albert OstermaierBrecht
Peter WawerzinekBenjamin


 


Mikrofon im hr-Hörspielstudio - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2019

Erstsendung: 14.02.2019 | WDR 3 | 29'30


REZENSIONEN

  • Katrin Schuster: Literarische Legenden. In: epd medien. Nr. 8. 22.02.2019. S. 34f.

Darstellung: