ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Agnieszka Lessmann

Cobains Asche


Regie: Walter Adler

Anfang Juni 1994, zwei Monate nach dem Selbstmord ihres Mannes, des "Nirvana"-Sängers & Songwriters Kurt Cobain, reist Courtney Love in das buddhistische Kloster "Namgyal" in Ithaca, N.Y. Unter ihren Gepäckstücken ist der geliebte Teddybärrucksack, darin ihr Hochzeitskleid und - die Asche ihres Mannes. Mit ihr sollen die Mönche eine Zeremonie, einen speziellen Ritus vollführen und so Cobains Geist vor seiner Wiedergeburt vom schlechten Karma befreien, das ihm, der buddhistischen Lehre zufolge, durch die Selbsttötung anhängt. Im verschlafenen Ithaca begegnet die berühmt-berüchtigte "Nirvana"-Witwe einer Menge Vorurteilen. Ständig drängen sich Erinnerungen an ihr Leben mit dem ebenso genialen wie zerrissenen Cobain auf, dessen aggressive, aber auch melodische Musik den Zustand einer Generation zwischen zielloser Rebellion und wohlgenährter Resignation einfing. Cobains Asche, geformt zu tsatsas, so etwas wie kleinen Broten, legen die Mönche in einen Schrein. Man nennt ihn nirvana stupa. Ein Hörspiel, frei nach tatsächlichen Ereignissen.

Agnieszka Lessmann, geboren 1964 in Lodz, Polen, lebt als freie Autorin in Köln. Sie schrieb mehrere Features und Hörspiele. Für "Cobains Asche" erhielt sie ein Stipendium der Filmstiftung NRW.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2004


Erstsendung: 25.03.2004 | 69'55


AUSZEICHNUNGEN

2. Platz Online-Award 2004


REZENSIONEN

Frank Kaspar: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25.03.2004. S. 44. - Jochen Meißner: Funk-Korrespondenz. 52. Jahrgang. Nr. 14. 02.04.2004. S. 26-27. - Jutta Heess: Frankfurter Rundschau. 25.03.2004. S. 19. - Ekkehard Skoruppa / Hans-Joachim Graubner. Stuttgarter Zeitung. 25.03.2004. S. 32.


Darstellung: