ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Carlos Cerda

Die Zwillinge von Calanda oder Über einige Gesetzmäßigkeiten bei der Entwicklung politischer Phänomene


Übersetzung: Eva Grünstein

Komposition: Jürgen Ecke

Dramaturgie: Hans Bräunlich

Regie: Fritz Göhler

In Calanda - einem fiktiven Land in Lateinamerika, das offenbar Chile darstellt - tritt eine eigenartige Krankheit auf: Eine Knospung, die zu einem zweiten "Ich", zu einem Zwilling bei den Erkrankten führt. Der aus dem Exil kommende Garces, nach Spuren seines verschwundenen Vaters suchend, begreift diese seltsamen Ereignisse nur langsam. Parabelhaft wird dargestellt, dass Leben in der Diktatur zur Bewusstseinsspaltung führt, sei es durch Anpassung, Manipulation oder Unterdrückung.

Ein Originalhörspiel aus Chile

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Henry HübchenGarces
Wolfgang DehlerRobles
Eva WeißenbornMaria
Horst HiemerNicomedes
Horst LebinskyFilipo
Maria MalléFrauenstimme
Gerd GrasseMännerstimme
Horst GillAnsager


 

Hörspiel historisch


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Rundfunk der DDR 1984


Erstsendung: 30.06.1984 | 55'26


Hörspiel im DRA Babelsberg verfügbar


AUSZEICHNUNGEN

Hörspielpreis der Kritiker (Autoren-Preis) 1985


Darstellung: