ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Horst Lange

Die Goldgräber


Komposition: Robert Rehan


Regie: Helmut Brennicke

Das Stück spielt in der Zeit zwischen den Kriegen. In den weltabgeschiedenen schlesischen Vorgebirgsdörfern herrscht bitterste Not. Plötzlich verbreitet sich unter den Bauern und Holzfällern das Gerücht, daß im Frühjahr die Arbeit an den alten längst verlassenen Bergbau-Schächten wieder aufgenommen werden soll. Vor Jahrhunderten hat man hier Gold gefunden. Fritz Hennig, ein abtrünniger Bauernsohn, ist mit einem Bergbau-Ingenieur heimgekehrt. Insgeheim schürfen die beiden in den verlassenen Stollen. Sie begegnen der Baronin, der Schloßherrin, die sich auf ihre Seite stellt: Aber es mißlingt ihnen, den alten Hennig davon zu überzeugen, daß die Bergdörfer, denen der Grund gehört, eine Genossenschaft bilden müßten. Der alte Hennig ist Bauer - Brot ist ihm wichtiger als Gold. So steht von Anfang an ein Unstern über allem - auch über der hektischen Liebe zwischen Fritz und der Baronin. Die erste große Sprengung, mit der die Goldgräber den "Salut für eine neue Zukunft" schießen wollen, mißlingt. Fritz und der Ingenieur kommen um: die Baronin verläßt das Haus ihrer Väter. Der Berg hat alle hochfahrenden Pläne unter sich begraben.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Brigitte HorneyDie Baronin
Otto WernickeHennig
Lina CarstensDie Mutter
Heinz ReinckeFritz, ihr Sohn
Kurt MeiselDer Ingenieur
Lilo LöwePaula
Nils Clausnitzer1. Mann
Fritz Rasp2. Mann
Hans Herrmann-Schaufuß3. Mann
Herbert Glodny4. Mann
Hanns SteinErzähler


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk

Erstsendung: 22.03.1955 | 70'00


In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar


REZENSIONEN

  • N. N.: Abendzeitung. 23.03.1955.

Darstellung: