ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kinderhörspiel



James Krüss

Der Sängerkrieg der Heidehasen


Technische Realisierung: Fred Bürk; Behse; Ilse Begeré


Regie: Gerd Beermann

Seit alter Zeit herrscht im Hasenreich ein Brauch: Ein König, der keinen Sohn als Nachfolger hat, gibt seine Tochter demjenigen zur Frau, der beim Sängerwettstreit der Heidehasen in Obereidorf den ersten Platz belegt. Teilnehmen kann jeder Hase im heiratsfähigen Alter, der ein selbstkomponiertes und selbstgedichtetes Lied vorträgt. Den Sieger bestimmt die königliche Hasenfamilie. Der Minister für Hasengesang glaubt, bei König Lamprecht VII. genügend Einfluss zu haben, um seinem Freund Wackelohr zum Sieg zu verhelfen. Allerdings soll ihm der Direktor des Hasenmusikvereins dafür 100.000 Hasentaler geben. Doch einer kann den beiden gefährlich werden: Der fesche junge Lodengrün - der Hase mit der schönsten Stimme weit und breit. Da gibt es nur eins: Lodengrün darf beim Sängerwettstreit gar nicht erst antreten. Der hinterhältige Minister hat auch schon einen Plan. Wackelohr muss nachts die Sonnenuhr vor Lodengrüns Wohnung verstellen, damit der junge Sänger am nächsten Morgen zu spät kommt. (Pressetext zur Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks)

Seit alter Zeit herrscht im Hasenreich der Brauch: Ein König gibt seine Tochter demjenigen zur Frau, der beim Sängerwettstreit der Heidehasen in Obereidorf den ersten Platz belegt. Teilnehmen kann jeder Hase im heiratsfähigen Alter, den Sieger bestimmt die königliche Hasenfamilie. Der Minister für Hasengesang glaubt, bei König Lamprecht genügend Einfluss zu haben, um seinem Freund Wackelohr zum Sieg zu verhelfen. Aber einer kann den beiden gefährlich werden: Der fesche junge Lodengrün – der Hase mit der schönsten Stimme weit und breit. Lodengrün darf beim Sängerwettstreit gar nicht erst antreten! Der hinterhältige Minister fordert Wackelohr auf, die Sonnenuhr vor Lodengrüns Wohnung zu verstellen, damit der zu spät kommt. Doch Otto Lampe deckt die Verschwörung gerade noch rechtzeitig auf ... Das Stück bezieht sich nicht nur auf den "Sängerkrieg auf der Wartburg", sondern auch auf die "Meistersinger von Nürnberg". Auf Lohengrin spielt der Name Lodengrün an. Das Hörspiel ist somit auch eine Parodie auf Richard Wagners Werke. (Pressetext des SWR anlässlich einer Wiederholungsausstrahlung 2019)

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Mitwirkende

Sprecher
Paul Dättel
Kurt Ebbinghaus
Viktor Warsitz
Wolfgang Preiss
Dirk Dautzenberg
Hans Timerding
Jutta Dieber
Sigi Küchle
Ernst Sladeck
Claire Ruegg
Gerd Beermann
Friedrich


 


Mikrofon im hr-Hörspielstudio - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestfunk 1952

Erstsendung: 28.09.1952 | 29'04


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