ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



James Robert Baker

Boy Wonder


Vorlage: Boy Wonder (Roman)

Sprache der Vorlage: amerikanisch

Übersetzung: Brigitte Helbling, Andreas Senn

Bearbeitung (Wort): Leonhard Koppelmann

Regie: Leonhard Koppelmann

Die Traumfabrik Hollywood hat Leichen im Keller. "Es gibt Teenager, die sich auf LSD mit der Motorsäge selbst enthaupten; verzweifelte Schauspieler, die im Wahn ihre Mütter erstechen; es gibt tote Starletts und nekrophile Latex-Girls; Massenmörder und Drogenwracks - die ganze Palette an menschlichen Trieben eben, mit denen in Hollywood die Produktivkräfte entfesselt werden. Mit viel Liebe zum Trash und unapettitlichen Details montiert Baker aus Zeitzeugenaussagen den Werdegang des Filmproduzenten Shark Trager zusammen, der vom Underground-Regisseur in den Sixties über billige Sex-Movies und Katastrophenepen zum Oscar-Gewinner aufsteigt. Mit der Größe seines Ruhms wächst auch die Maßlosigkeit der Phantasien: Irgendwann ist es dann egal, ob die Morde, Koksorgien, Fickexzesse und Triperlebnisse vor der Kamera oder nur im Kopf der Beteiligten stattgefunden haben. Tatsächlich funktioniert 'Boy Wonder' wie ein filmischer Schnelldurchlauf von 'Supervixen' bis 'ET'. Die Biographie bleibt zwar fiktiv, gewisse Ähnlichkeiten mit Steven Spielberg oder Francis Ford Coppola sind aber verblüffend." (Harald Fricke in der taz)

James Robert Baker, geboren 1958 und aufgewachsen in Süd-Kalifornien, veröffentlichte vier Romane. 'Boy Wonder' wurde 1997 ins Deutsche übersetzt, 'Treibstoff' 1998. Als Drehbuchautor scheiterte Baker, der die UCLA Film School absolvierte, in Hollywood. Baker lebte bis zu seinem Tod im November 1997 in PacificPalisades.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1999


Erstsendung: 26.02.1999 | 89'50


REZENSIONEN

Christiane Haas: In: Funk-Korrespondenz. 47. Jahrgang. Nr. 9. 05.03.1999. S. 35.


Darstellung: