Originalhörspiel

Autor/Autorin: Barry Bermange

Warcries. Kriegsgeschreie

übersetzt aus dem Englischen

Übersetzung: Robert Schnorr
Technische Realisierung: Michael Peschko, Gaby Röhrig

Regie: Barry Bermange

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Ricarda Benndorf
    Gisela Claudius
    Eva Garg
    Gabrielle Garsoffky
    Sigrun Höhler
    Jochen Breiter
    Mathias Lange
    Alwin Joachim Meyer
    Karlheinz Tafel
    Alfred Urankar
    Bodo Wienecke

Eine WDR-Auftragsarbeit ist "Warcries. Kriegsschreie" des englischen Autors Barry Bermange; das zweite Hörstück nach "SOS", eines neuen Zyklus, der sich mit Themen befaßt, die menschliches Leiden beschreiben. Das Hörspiel stützt sich wie "SOS" auf dokumentarisches Material, auf Berichte aus erster Hand über das qualvolle Dasein von Überlebenden der Atombomben-Angriffe auf Hiroshima und Nagasaki, der Schlacht um Okinawa, von Bombenangriffen auf Tokio und anderen Kriegsalpträumen. Die authentischen Äußerungen werden ihres Ursprungs in Zeit und Ort enthoben und sind so von allgemeiner Gültigkeit. Der Sound-Track wird aus musikalisiertem Material komponiert, eine Methode, die bereits in der Tetralogie "Four Inventions" angewendet wurde, sowie in dem späteren Hörspiel "Neues vom Krieg". "Versucht werden soll, auch etwas von der unzerstörbaren Widerstandskraft der Opfer zu vermitteln und von der Würde des menschlichen Lebens in extremis. Für diejenigen, die das unmaskierte Gesicht des Krieges nicht gesehen oder vergessen haben, soll "Warcries. Kriegsschreie" Mahnung und Warnung sein". (Barry Bermange)

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1981
  • Erstsendung: 26.05.1981 | 32'27

Auszeichnungen

  • Karl-Sczuka-Preis 1981

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