Originalhörspiel

Autor/Autorin: Alexander Afinogenow

Dnipestran

übersetzt aus dem Russischen

Übersetzung: Christiane Böhler-Auras
Bearbeitung (Wort): Heinz von Cramer
Komposition: Heinz von Cramer
Technische Realisierung: Eduard Kramer, Adeltraut Hahn-Schumann
Regieassistenz: Norbert Schaeffer

Regie: Heinz von Cramer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Curt Bock
    Dieter Borsche
    Christian Brückner
    Jan Eberwein
    Reinhart Firchow
    Jutta Gräb
    Daniel Kasztura
    Rüdiger Kirschstein
    Tobias Klein
    Bernd Kreißig
    Rita Leska
    Annetraut Lutz
    Heinz Meier
    Tilo Prückner
    Götz Rogge
    Franz Georg Stegers
    Grete Wurm

"Dniprestan" von Alexander Afinogenow (geschrieben 1930) ist eines der ersten sowjetischen Originalhörspiele. Es ist ein Spiel für Stimmen, im Szenenaufbau filmschnittartig. "Held" ist das Kollektiv. Das Hörspiel des Rundfunkpioniers Afinogenow gibt die Aufbruchstimmung in der Sowjetunion im ersten Jahrzehnt nach der Oktoberrevolution wider. Am Bau eines Staudammes am Dnjepr stellt es beispielhaft den Aufbau des Sozialismus dar, mit allem damaligen Enthusiasmus, gegen alle Widerstände. So erfordert das Projekt neue Arbeitsmittel (Preßluftbohrer statt Brecheisen), neue Formen der Arbeitsorganisation (Brigade, Kolonne, Kader statt Genossenschaften), neue Lebensformen (Kommunen statt Dorfgemeinschaften). Nicht zuletzt wird sich auch die Landschaft verändern: ein Industriekombinat statt Dörfer, die zum Zwecke des technischen Fortschritts und wirtschaftlichen Wohlstandes überschwemmt werden müssen.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Saarländischer Rundfunk / Sender Freies Berlin 1981
  • Erstsendung: 28.01.1982 | SR 2 | 74'08

Rezensionen (Auswahl)

  • Waldemar Schmid: Pathetisch-schönes Radiodokument. In: Funkkorrespondenz. Nr. 5. 03.02.1982. S. K2.

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