Hörspielbearbeitung
Autor/Autorin:
Josef Lorbach
Verhaftet 1933
Vorlage: Verhaftet 1933 (Erzählung)
Bearbeitung (Wort): Willy Jaitner
Technische Realisierung: Friedrich Wilhelm Häfner, Ingrid Lloyd
Regie: Elmar Boensch
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Karl-Heinz Bender Sprecher Alois Garg Lorbach, 73 Christian Korp Lorbach, 24 Gerhard Becker Studienrat, Redner, Untersuchungsrichter Josef Meinertzhagen Handwerksmeister, Bauer, Gemeinderatsmitglied, Häftling I,II,III Christian Albus Journalist, Zeitung, junger Häftling Curt Faber Bürovorsteher, Richter II Frank Barufski Richter I, Zeitgenosse, Beamter III, Gefängnisaufseher, Amtsrichter Lothar Ostermann Nazi, Redner, Kommissar, Staatsanwalt, Kommandant im KZ, Verteidiger Michael Thomas Hermes Häftling IV, Liedtext Ingrid Lammerding Kellnerin Ingeborg Schlegel Zigeunerin Günter Dybus SA-Mann, Gestapo II, Vernehmungsbeamter, SS-Mann, Beamter IV Gerd Mayen Gestapo I, SS-Hauptsturmführer, Vernehmungsbeamter Peter René Körner Sekretär, Österreicher, Barackenältester, Beamter II
Die Sendung wurde nach den Aufzeichnungen des Josef Lorbach, der sich darin Karl Braun nennt, als Funkerzählung gestaltet. Sie schildert das Schicksal eines Eifeler Bauernsohns, der in den zwanziger Jahren als Lokalreporter bei der Zeitung des Kreises Schleiden tätig ist und über die Zustände der Nachkriegszeit im Eifeler Grenzland berichtet. Meist ist er mit dem Fahrrad unterwegs. Damit seine Berichte möglichst schnell in die Druckerei gelangen, gibt er sie gewöhnlich an der belgischen Grenze der Aachener Kraftpost mit. In einem Gasthaus, das auf belgischem Gebiet liegt, pflegt er die Ankunft des Busses abzuwarten. Hier wird er 1933 wegen angeblicher Spionage verhaftet. Er wird ins Aachener Polizeigefängnis eingeliefert, dann als Untersuchungsgefangener in den Kölner Klingelpütz überführt. Nach ständigen Verhören durch die Gestapo findet schließlich ein Prozeß vor dem Oberlandesgericht in Hamm statt. Karl Braun wird verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe im Zuchthaus Siegburg nimmt ihn die Gestapo in "Schutzhaft". Sein Leidensweg endet in den KZ-Lagern Esterwege/Börgermoor, den Lagern der "Moorsoldaten". 1935 wird Karl Braun entlassen. Er findet ein verändertes Deutschland vor.
Weitere Informationen
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Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 1983
- Erstsendung: 31.01.1983 | 102'25