Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Hermann Boßdorf
De Nacht mit Störtebeker
Versuch einer Darstellung des Störtebeker-Fragments von Hermann Boßdorf
Vorlage: Störtebeker-Fragment (Schauspiel), Erzählung (Genauer Vorlagentitel unbekannt)
Bearbeitung (Wort): Walter Arthur Kreye, Hans Ehrke
Regie: Eberhard Freudenberg
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Walter Arthur Kreye Klaas Störtebeker Carl Hinrichs Göde Micheel Carl Schenck Siem van Utrecht Hans Joachim Schenck Garmer van Utrecht Ruth Westerholt Manna van Utrecht Georg Gläseker Krüs Bojemann Ruth Bunkenburg Dulke Alfred Klingenberg Rördt Thaden Daniel Ehrhardt De Kröger Ferdinand Zeisner Wigbold Helmut Stange Ulf Hinnerk Gronau Hamburger Kaufmann Hermann Budde Hamburger Kaufmann Carl Maria Willeke Rahmensprecher Ivo Braak Hans Robert Helms Zwei begleitende Stimmen Hartwig Sievers Der Tod
Angeregt durch eine Erzählung von Hans Ehrke, verlegt Walter A. Kreye die Niederschrift des fragmentarisch gebliebenen Störtebeker-Dramas von Hermann Boßdorf in eine einzige Nacht. Der schwerkranke Dichter - in stetem Wettlauf mit dem Tode - versucht mit letzter Kraft, das Werk zu vollenden, getrieben von zwei Stimmen, die Anlage und Fortgang der Handlung gegeneinander abwägen, ehe der Dichter diese in endgültige Form gießt. Als der Morgen mit grauem Schleier vorm Fenster steht, erscheint der Tod zum letzten Mal, und sein dreimaliges "To laat" setzt den Schlußpunkt hinter diese Nacht und zugleich auch hinter das begonnene Werk, das nunmehr als Fragment in die niederdeutsche Bühnenliteratur eingegangen ist.

Produktions- und Sendedaten
- Radio Bremen 1953
- Erstsendung: 16.03.1953 | Radio Bremen Hansawelle | 57'44