Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel

Autor/Autorin: Stijn Streuvels

De Flaßacker

Vorlage: Der Flachsacker (Roman/Schauspiel, niederländisch)
Übersetzung: N. N.
Bearbeitung (Wort): Walter Arthur Kreye, Eberhard Freudenberg
Komposition: Ludwig Roselius

Regie: Eberhard Freudenberg

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Walter Arthur KreyeJan Vermöhlen, Großbauer
    Erika RumsfeldWiebke, seine Frau
    Hans Joachim SchenckIvo, ihr Sohn
    Ruth BunkenburgLuise, ihre Tochter
    Margarethe DahleAnna, ihre Tochter
    Heinz KrugLudwig, Großknecht
    Heinz SchnittkerFrerk, Knecht
    Elsbeth KwintmeyerRieneke, Jungmagd
    Trudik DanielOol-Antje
    Georg GläsekerBauer Lührs
    Hans Rolf RadulaHoltkamp, Makler
    Ferdinand ZeisnerDr. Schnaars, Tierarzt
    Ernst Otto SchlöpkeAuktionator

Der Bremer Heimatfunk möchte seine Hörer im Rahmen der plattdeutschen Hörspiele gelegentlich mit Spitzenwerken aus der Volksliteratur unserer Nachbarvölker bekanntmachen. Am Anfang dieser Reihe steht das Hörspiel "De Flaßacker" nach dem bekannten Stoff von Stijn Streuvels. Die Kraft seiner Aussage hat das Werk schon zu den verschiedenartigsten Darstellungsformen geführt: Aus der ursprünglichen Erzählung hat Streuvels selbst auch ein Theaterspiel entwickelt, das in der hochdeutschen Übertragung von Nora Reinhardt fast über alle deutschen Bühnen gegangen ist. Dem Kinobesucher ist der gleiche Stoff unter dem Titel "Wenn die Sonne wieder scheint" begegnet. Die Übertragung des Theaterspiels ins Plattdeutsche durch Walter A. Kreye wird gewiß einer der Höhepunkte im Winterspielplan mancher Niederdeutschen Bühne. Walter A. Kreye und Eberhard Freudenberg haben nun eine Hörspielfassung erstellt, die als eine Verschmelzung aus Motiven der Erzählung und des Theaterspiels beschrieben werden kann. So wird dieses Spiel von dem reichen Bauern, der sich von seinem heranwachsenden Sohn, wenn auch zu Unrecht, ständig bed rängt und zu vorzeitiger Abgabe getrieben fühlt, und der im Augenblick seiner höchsten Machtentfaltung selbst seine unausweichliche Niederlage einleitet, seine Zuhörer in abermals neuer Gestalt ansprechen.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen 1953
  • Erstsendung: 17.10.1953 | Radio Bremen Zwei | 78'50

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