Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Wolfgang Cordan

Lanselot und Sanderein

Vorlage: Lanzelot und Sanderein (Altflämisches Spiel, flämisch)
Übersetzung: Wolfgang Cordan
Komposition: Gerold Kürten
Technische Realisierung: Heribert Tannenbauer, Ilse Lorenz
Regieassistenz: Peter Paul Schulz

Regie: Carl Nagel

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Karen HüttmannSanderein
    Oswald DöpkeLanselot
    Trudik DanielMutter
    Benno SterzenbachDer Ritter
    Gillis van RappardReinaut
    Josef KandnerWaldhüter

Alljährlich, wenn von dem Salzburger Dom das Spiel von "Jedermann" anhebt und die Herzen der Spieler und Zuschauer erschüttert, offenbart sich die glaubensstarke Mahnung dieses mittelalterlichen Mysterienspiels vom Leben und Sterben des reichen Mannes, der im Augenblick des Todes, von allen Freunden verlassen, bar jeder Habe, nur von seinen guten Werken begleitet vor den Richterstuhl Gottes tritt. Niemand kann sich der Wirkung dieses Anrufs entziehen. Wenn auch die Frage nach dem Verfasser bis auf den heutigen Tag ungeklärt ist, so bedarf es doch keines Hinweises, um wie vieles kraftvoller und unmittelbarer die ursprüngliche Fassung gegenüber allen Nachdichtungen der Gegenwart wirkt. Die altflämischen Versspiele zeigen Menschen, die noch ungebrochen und elementar leben und deren Denken um die Elemente des Lebens: Liebe, Gott und Tod, kreisen. Alle diese Spiele zeigen eine Echtheit der Haltung zum Leben, die in ihrer offenbaren Schlichtheit bei der Darstellung immer wieder zum Erlebnis wird.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen 1953
  • Erstsendung: 16.09.1953 | Radio Bremen Hansawelle | 46'10

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