Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Rainald Goetz

Festung (1. Teil: Kritik in Festung)

Vorlage: Festung (Romantrilogie)
Bearbeitung (Wort): Ulrich Lampen
Technische Realisierung: Roland Seiler, Christiane Köhler
Regieassistenz: Ulrich Lampen

Regie: Norbert Schaeffer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Angelika BartschSchwester
    Ulli Lothmanns1. Bruder
    Walter Renneisen2. Bruder
    Christoph Eichhorn3. Bruder
    Gert HauckeDer Alte

Thema der Trilogie von Rainald Goetz ist Kommunikation. Kommunikation als vorgefundenes Material von Sequenzen von Welt. - Der 1. Teil, "Kritik in Festung/Institut für Sozialforschung", beschreibt jene Form von öffentlicher Rede, die ins Private durchbricht und permanent versucht, Beteiligung und Anteilnahme zu sein oder zu erreichen. Das daraus resultierende Engagement steckt in dem jeweiligen Sprechakt und bleibt folgenlos. Die Referenzen der Rede haben sich in ihrem Verlauf ebenso verloren wie die Quellen der Texte, die Goetz zitiert. - Das Spielmaterial des Stückes sind die Elemente des kommunikativen Handelns: Wer sagt was zu wem mit welchen Mitteln. Komik ergibt sich hier nicht nur durch das Nicht-Erfüllen von Erwartung, sondern durch die Etablierung eines herrschaftsfreien Diskurses.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Südwestfunk 1994
  • Erstsendung: 07.04.1994 | S2 Kultur | 50'40

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