Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Alexej Pawlowitsch Schipenko
Heimliche Weisheit
übersetzt aus dem Russischen
Übersetzung: Johannes Berger
Komposition: Lothar Voigtländer
Dramaturgie: Hans Bräunlich
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Tina Emmerling
Regie: Peter Groeger
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Klaus Jepsen Theo Reiner Heise Kollege Friedo Solter Untersuchungsrichter Michael König Linker Mann Elke Petri Frauenstimme
Ein Fahrstuhl im Berliner Europa-Center. Theo, ein kleiner Beamter, begegnet übernatürlichen Erscheinungen. Plötzlich weiß er nicht mehr, ob die Welt um ihn herum überhaupt real oder er selber schon tot ist. Denn was hat es z.B. auf sich mit dieser bösartigen, unauslöschbaren Inschrift an der Fahrstuhlwand, dem überaschenden Tod eines Kollegen, dem Verhör durch einen Untersuchungsrichter? Sind das alles nur Alpträume oder halluzinatorische Projektionen bei Theos Versuch, sein Leben zu bewältigen? Verbergen sich dahinter konkrete Seins-Erfahrungen aus einer Realität, die er nicht mehr durchschaut? Man assoziiert Gogols groteske Erzählweise und Motive aus Dostojewsky-Romanen.

Produktions- und Sendedaten
- DeutschlandRadio Berlin (Deutschlandradio) 1993
- Erstsendung: 15.02.1994 | DeutschlandRadio Berlin | 54'20