Originalhörspiel, Kriminalhörspiel

Autor/Autorin: Hubert Wiedfeld

Der lange Augenblick des Todes (2. Teil: Heimkehr)

Komposition: Niels Frederic Hoffmann
Redaktion: Heinz Hostnig
Technische Realisierung: Johannes Kutzner, Eva-Maria Polter, Christina Ocker
Regieassistenz: Waltraud Heise, Henning Rademacher

Regie: Hans Gerd Krogmann

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Christoph QuestLaurenz Kortegast
    Tom ZahnerPermezzi
    Dietrich Mattausch1. Polizist
    Helmut Gentsch2. Polizist
    Marlen DiekhoffBibliothekarin / Ingrid
    Uwe Michael WiebkingDDR Grenzorgan 1
    Michael GrimmDDR Grenzorgan 2
    Armin SchwingAustralier
    Ingeburg KansteinTelefonstimme weibl. / Bibliothek
    Christiane LewinBedienung im Ostberliner Kaufhaus
    Annette MayerStewardess
    Peter BuchholzFlugkapitän / Durchsage
    Franz Josef SteffensPortier / Dortmund
    Hans UlrichPförtner bei Gabrisch
    Siegfried WaldHotelier / Frankfurt
    Ursula VogelHausmeisterin
    Rotraud ConradTelefonstimme weibl. / Frachtkontor
    Rüdiger SchulzkiHerr Wagner

Kortegast, ein ruhiger, besonnener, zuverlässiger Bankangestellter, verheiratet, ein Kind, Reihenhaus, Spezialist für Import-Akkreditive-Fernost, wird einziger Zeuge eines tödlichen Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht: Ein Auto drückt einen Menschen an eine Hauswand und fährt schnell davon. Die polizeilichen Ermittlungen ergeben nichts, nicht einmal die Identität des Opfers: Ein Mann mittleren Alters mit ein paar nichtssagenden Dingen in den Manteltaschen: Eine Wiegekarte, ein Schlüssel, ein Parkschein, ein Zeitungsausschnitt, eine Kinokarte, eine S-Bahnkarte. Weiter nichts. Das Bild des an der Hauswand ausgedrückten Menschen hat sich festgebissen in Kortegast. Wie eine Art Krankheit ergreift ihn der unwiderstehliche Drang danach, das Bild als Teil einer unbekannten Geschichte zu begreifen, über die er sich, koste es was es wolle, Klarheit verschaffen muß. War der tödliche Unfall nur ein Zufall oder ein geplantes Verbrechen? Kortegast will herausfinden, wer der Tote war. Er verläßt seine Familie, gibt seinen Arbeitsplatz auf und bricht mit seinen Freunden. Er macht sich auf die Suche nach diesem verlorenen Leben. Und damit beginnt, ohne daß er es weiß, der lange Augenblick des Todes.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Norddeutscher Rundfunk / Bayerischer Rundfunk 1983
  • Erstsendung: 14.01.1984 | 61'05

Veröffentlichungen

  • MP3-CD-Edition: Pidax Film Media Ltd. (Alive) 2016

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