Hörspiel

Autor/Autorin: Richard Farber

Private Trauer, Öffentliches Leid

Technische Realisierung: Peter Nielsen, Peter Mertsch
Regieassistenz: Theo Staats

Regie: Richard Farber

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Ricarda BenndorfEine Mutter
    Michael ThomasEin Vater
    Siemen RühaakEin Demonstrant

In der Manier einiger seiner früheren, von RB gesendeten Stücke, versucht Richard Farber diesmal, ein Bild vom Bewußtsein des heutigen Israel zu geben mit seinen Spannungen und Gegensätzen. Drei Figuren kommen zu Wort, alle drei haben eine geliebte Person verloren. Sie trauern auf verschiedene Weise: die Zionistin, die aus Deutschland stammt, der einfache Mann, der aus dem nahen Osten eingewandert ist und der junge Friedenskämpfer, der gegen den Libanon-Krieg demonstriert. Der Autor möchte etwas aufzeigen von den Schmerzen, an denen sein Land seit seiner Staatsgründung leidet, die einen nicht endenden Existenzkampf mit sich gebracht hat. Einige Menschen tragen ihren Kummer privat für sich, andere trauern öffentlich, wiederum andere versuchen, ihre Trauer in etwas Positives zu verwandeln, indem sie - auf verlorenem Posten - die Friedensbewegung unterstützen. Ihre Liebe und Sorge aber sind gleichartig.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen 1984
  • Erstsendung: 01.06.1984 | 42'00

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