Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel

Autor/Autorin: Albert Mähl

De verlaren Söhn

Ein Spiel um die Heimkehr Fritz Reuters

Vorlage: De verlaren Söhn (Theaterstück, niederdeutsch)
Bearbeitung (Wort): Eberhard Freudenberg

Regie: Walter Bäumer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Carl SchenckJohann Georg Reuter, Bürgermeister von Stavenhagen
    Ernst Otto SchlöpkeFritz, sein Sohn
    Elsbeth KwintmeyerSophie, seine Tochter
    Heinrich Schmidt-BarrienLuth, Stadtdiener
    Georg GläsekerDavid Berger, Stadtmusikant
    Carl HinrichsPagels, Schulmeister
    Hans Rolf RadulaSengebusch, Postkommissarius
    Walter Arthur KreyeFranz Flörke, Bürgermeister von Grabow
    Ernst WaldauEin Wirt
    Willy BeutzInspektor Krull
    Heinrich KunstJochen, Tagelöhner
    Heinz KrugKrischan, Tagelöhner

Das Schauspiel "De verlaren Söhn" führt zurück in die revolutionäre Zeit des letzten Jahrhunderts, die mit dem März 1848 ihren Höhepunkt fand. Die Handlung setzt mit der Heimkehr des jungen Fritz Reuter nach seiner siebenjährigen Festungszeit ein, mit denen er als "Demagoge" für allzu freiheitliche Reden während seiner Studentenzeit bestraft worden war. Ungebrochen kehrt er zurück in die Enge seines mecklenburgischen Heimatdorfes Stavenhagen, als dessen Bürgermeister der alte Reuter das Prinzip der machtstaatlichen Obrigkeit verkörpert. So ist die Rückkehr schon von vornherein durch den Gegensatz der Anschauungen belastet. Ein kleiner Funke - ein Vorfall in der Gastwirtschaft, in die Fritz Reuter auf seinem Heimweg eingekehrt ist - genügt, den Zündstoff zu entflammen. Vater Reuter, der sich seinem Sohn gegenüber in erster Linie in seiner Funktion als Bürgermeister erlebt, muß befürchten, daß Fritz erneut in Festungshaft genommen wird. Aber es kommt anders. Auch in Mecklenburg hat sich inzwischen der Wind gedreht. Am Beginn dieser Einsicht, daß auch er sich geirrt hat, reicht der Vater dem Sohn die Hand.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen 1952
  • Erstsendung: 30.08.1952 | Radio Bremen Zwei | 54'40

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