Originalhörspiel, Kurzhörspiel

Autor/Autorin: Monika Held, Inge Kurtz, Florian Schwinn

Eine Tramfahrt für 90 Milliarden - Die vergoldeten 20er Jahre

Technische Realisierung: Helmuth Schick, Gerlind Raue
Regieassistenz: Christoph Müller

Regie: Florian Schwinn

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Peter Heusch
    Walter Renneisen
    Ursula Illert
    Monika Held
    Florian Schwinn

1923: Wegen der inflationären Geldentwertung erhöht die Stadt Frankfurt die Straßenbahntarife insgesamt dreißig Mal. Schließlich kostet die kürzeste Teilstrecke 90 Milliarden Mark. Der Tagesdurchschnittslohn dagegen beträgt nur zwischen 10 und 12 Millionen Reichsmark. Als Reaktion auf die rasanten Preissteigerungen kommt es zu Demonstrationen und dabei zu Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu, ebenso die Selbstmordrate. Auf der anderen Seite: Glanz, Luxus und Glamour für die wenigen Wohlhabenden. 1925 brillieren die Frankfurter Hotels anläßlich einer Kochkunstausstellung mit kulinarischen Extravaganzen. Die ersten Schönheitskonkurrenzen werden veranstaltet. Das Nachtleben floriert in Etablissements wie dem Schumanntheater oder der Astoria-Bar, wo unter anderem Joachim Ringelnatz auftritt.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Hessischer Rundfunk / Archiv erzählter Geschichte 1994
  • Erstsendung: 08.03.1994 | 23'42

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