Originalhörspiel, Mundarthörspiel

Autor/Autorin: Klaas Kunst

Dat Wiehnachtslüchtje

Ein Spiel zur Heiligen Nacht unter Tieren, Bäumen, Engeln und Menschen

Bearbeitung (Wort): Heinrich Schmidt-Barrien
Komposition: Ludwig Roselius
Technische Realisierung: Heribert Tannenbauer, Inge Wurster

Regie: Eberhard Freudenberg

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Georg GläsekerJan Battermann in der Gegenwart
    Walter Arthur KreyeJan Battermann in der Vergangenheit
    Ruth BunkenburgHanneken
    Karin DrielingBattermanns Tochter
    Rudi BlankeBattermanns Sohn
    Barbara KunstDas Flüchtlingskind
    Erika RumsfeldFrauke
    Hella BorchersImke als Kind
    Ingeborg WaltherImke als junge Frau
    Uwe RemmersKlaus als Kind
    Hans Joachim SchenckKlaus als junger Mann
    Heinz LadigesPastor
    Anke BollhagenDat Wiehnachtslüchtje
    Jürgen BreestDat Wiehnachtsböömken
    Bernd WiegmannDullkopp Dwarsbungel
    Bärbel DeickeTier
    Wilma StröhTier
    Hans BüchtmannTier
    Reiner NürgeTier

Im Oktober 1954 starb überraschend der niederdeutsche Dichter ostfriesischer Prägung Klaas Kunst. Ein Weihnachtshörspiel, mit dem dieser Dichter beauftragt worden war, hat er in seinen Grundzügen zwar noch vollendet, aber bevor er die endgültige Fassung niederlegen konnte, hat ihm der Tod die Feder aus der Hand genommen. Mit behutsamer Einfühlung hat Heinrich Schmidt-Barrien das begonnene Werk nun zu Ende geführt. In diesem Stück wird ein unter den Hammerschlägen der verschiedenen Kriegszeiten zermürbtes Leben geschildert, verwoben zu einer künstlerischen Einheit mit dem zauberhaften Märchenmotiv vom kleinen Engel mit dem Weihnachtslicht: Vor dem geistigen Auge eines alten Dorflehrers und Kantors reihen sich am Heiligen Abend die Bilder entscheidender Abschnitte seines langen Lebens zu einer düsteren Schau aneinander, die ihn in seiner Mutlosigkeit zu überwältigen droht. Er selber aber war es, der in glücklicheren Zeiten anderen Menschen beredt von der Kraft des Lichts zu sprechen wußte, das Gott zu Weihnachten in die Welt schickt, damit es nicht ganz dunkel in ihr sei. Und nun erleben wir, wie sich das Wunder dieses Lichts auch an dem verzweifelten alten Mann vollzieht. Kann es für unsere Zeit ein schöneres Symbol geben als dieses Licht, das uns in jedem Jahr zu Weihnachten wieder mit neuer Hoffnung und Zuversicht erfüllt?

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen 1954
  • Erstsendung: 23.12.1954 | Radio Bremen Hansawelle | 66'09

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