Originalhörspiel, Dokumentarhörspiel

Autor/Autorin: Paul Hengge

Wege ohne Träume

Technische Realisierung: Peter Kretschmann, Heike Lexau
Regieassistenz: Bärbel Kasperek

Regie: Paul Hengge

Fünf Stimmen - fünf Wege durch ein verworrenes Jahrhundert; fünf Schicksale, von denen keines dorthin gelangte, wohin im Anfang die Träume geschickt worden waren. Kein Schicksal blieb von Leid verschont, ob aus der Welt der Täter kommend oder aus der der Opfer. Was immer wir uns unter dem Verlangen nach Bewältigung der Vergangenheit vorstellen, es kann nicht darin bestehen, Schuld und Leiden gegeneinander aufzurechnen, aber es muß geleitet sein von dem Bemühen, die vielen Wunden zu sehen, die immer noch zu heilen sind - und heilen muß wohl heißen, den Menschen von den vielen verlorenen Träumen zumindest den einen wiederzugeben, daß Hoffnung ist auf eine Welt, in der der Mensch den Menschen achtet, in welcher Form und Farbe, in welcher Uniform er ihm auch begegnen mag.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Norddeutscher Rundfunk 1987
  • Erstsendung: 17.02.1988 | NDR 1 | 21:00 Uhr | 53'55

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