Kurzhörspiel, Kriminalhörspiel

Autor/Autorin: Ekkes Frank

Keine Träne für Robert

Technische Realisierung: Jochen Prandhoff, Andrea Mammitzsch

Regie: Sigurd König

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Günther Amberger
    Eva Garg
    Aart Veder

Vor einigen Wochen ist der Manager einer Weltfirma - Robert M. Teller - einem Attentat zum Opfer gefallen. Nach den neuesten Ermittlungen der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, geht der Anschlag auf das Konto der bislang nicht in Erscheinung getretenen Bonsai-Marxisten. An der Echtheit des Bekennerschreibens gebe es keine Zweifel mehr. Als Ann, eine junge Journalistin, diese Nachricht im Radio hört, kann sie sich eines Lächelns nicht erwehren. Sie öffnet sogar eine Flasche Sekt, legt eine Platte auf und eine längere Gedenkpause ein. Vor zwei Jahren hatte sie den Mann, den sie Burt nannte, weil er wie Burt Lancaster aussah, auf einem Flug nach Rom kennengelernt und war seine Geliebte geworden. Als sie ein Kind von ihm erwartete, lernte sie ihren Geliebten von seiner eiskalten, geschäftstüchtigen Seite kennen. Burt zwang sie zu einer Abtreibung. In Ann reifte danach der Plan, Burt umzubringen, und zwar nach dem Vorbild terroristischer Attentäter. Ann studierte fleißig Archiv-Material und kurze Zeit später wurde Robert M. Teller bei einem Bombenanschlag auf sein Auto getötet.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Süddeutscher Rundfunk 1987
  • Erstsendung: 02.01.1988 | 16'15

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