Kurzhörspiel, Kriminalhörspiel

Autor/Autorin: Hanns-Peter Karr

Die Frau im grauen Flanell

Technische Realisierung: Jochen Prandhoff, Andrea Mammitzsch

Regie: Sigurd König

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Wolfgang Graczol
    Heiner Kollhoff
    Matthias Lange
    Luitpold Müller
    Sabine Postel
    Peter Rühring
    Susanne Ruppik
    Otti Schütz
    Michael Thomas
    Wolfram Weniger

Walter Lohmann, Hersteller von Mäusen aus Plüsch und Plastik, bittet Privatdetektiv Jossack, einen Baubetrug der Firma Constructa­Immobilien aufzuklären Bei seinen Nachforschungen trifft Jossack zunächst auf die Dame im grauen Flanell, Ilse Stehr, Geschäftsführerin besagter Firma und deren Tochtergesellschaften. Sie verweigert jede Auskunft. Auch auf die Frage, wer Benjamin Hoff ist. Jossack muß es ohne ihre Hilfe herausfinden. Benjamin Hoff ist Inhaber der Firma Constructa­Immobilien. Nach einem Herzinfarkt vor zwei Jahren hat er sich aus dem Geschäft zurückgezogen und seiner Tochter die Prokura anvertraut. Die verschiedenen Tochtergesellschaften gehören Ilse Stehr, geb. Hoff und ihrem Mann, Alexander Stehr. Als Jossack Benjamin Hoff einige Fragen stellen will, kommt er zu spät. Das Häuschen, in dem der kranke Mann lebte, ist heruntergebrannt, seine Leiche kaum noch zu identifizieren. Walter Lohmann ist niedergeschmettert. Wie soll er dem toten Bauunternehmer nun nachweisen, daß dieser den Neubau seiner Fabrikhalle verpfuscht hat? Doch Jossack hat längst einen Verdacht. Nicht Benjamin Hoff, s ondern das Ehepaar Stehr waren die Übeltäter. Die beiden ließen den Bauunternehmer nach seinem tödlichen Herzinfarkt vor zwei Jahren auf dem Papier weiterleben und ihn als stillen Teilhaber Geld in ihre Firmen investieren. Als die Millionen des Toten auf 5000 Mark geschrumpft waren, wurde es Zeit, ihn offiziell sterben zu lassen. Privatdetektiv Jossack war wieder mal erfolgreich. Wegen Unterschlagung, Urkundenfälschung, Brandstiftung und Verstoß gegen das Bestattungsgesetz kann er das Ehepaar Stehr überführen.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Süddeutscher Rundfunk 1988
  • Erstsendung: 21.05.1988 | 15'15

Haben Sie Anregungen oder Ergänzungen zu diesem Eintrag?

Infos zum Hörangebot/FAQ